Podcast als BGM-Maßnahme | Interview mit Oliver Kramer

Podcast als BGM-Maßnahme

Podcast als BGM-Maßnahme | Interview mit Oliver Kramer

Podcast als BGM-Maßnahme | Interview mit Oliver Kramer:

Du möchtest mit einem Podcast im Unternehmen starten, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst?

Dann habe ich heute die passende Podcast-Folge für dich. Gemeinsam mit Oliver Kramer, die Stimme vom Wellenrauschen-Podcast, spreche ich heute über das Podcasting als BGM-Maßnahme.

Wir zeigen dir, wie man einen Podcast im Unternehmen aufbaut, was du dabei beachten solltest und wie du einen Podcast im Bereich des BGM’s verwenden kannst.

Bleib dran!

Podcast-Episode: Podcast als BGM-Maßnahme | Interview mit Oliver Kramer

Wer ist Oliver Kramer?

Als Berliner Pflanze verschlug es Oliver 2001 nach Magdeburg, wo er für die Regionalzeitung Volksstimme tätig war. Später absolvierte er ein Journalistik-Studium in Magdeburg und Wien. Im Jahr 2012 zog es ihn nach Rostock, wo er als Reporter für die NNN und BILD über das Sportgeschehen in der Region, darunter über den FC Hansa berichtete. Seine Erfahrungen als Autor bringt er seit 2019 auch in seinem Interview-Podcast Wellenrauschen ein.

Im Jahr 2020 sammelte er in einer großen Digitalagentur in Mecklenburg-Vorpommern wertvolle Erfahrungen. Als Redakteur für Content Marketing schrieb er spannende Print- und Online-Storys für namhafte Kunden. Er baute in der Agentur eine Podcast-Unit auf, hielt Podcast-Workshops und setzte ein Podcast-Projekt für das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern federführend um.

Parallel gründete er die Agentur Wellenrauschen – ein Full-Service-Spezialist für die Konzeption, Produktion und Verbreitung von Podcasts im Norden. Wellenrauschen erstellt für Unternehmen, Institutionen, Organisationen und Vereine passgenaue Audiobeiträge, die ihre interne und externe Kommunikation stärken, neue Zielgruppen erschließen und ihre Marke hörbar machen. Unterstützt wird er durch Journalisten, Fotografen, Grafiker, Radio-Macher und Marketing-Experten, die ihr Handwerk verstehen.

Interner Unternehmenspodcast – Macht das Sinn?

Jeder kennt Podcast und viele von uns konsumieren ihn. Die Auswahl ist groß, denn es gibt mehr als 850.000 aktive Podcast. Doch nur wenige Podcast sind von Unternehmen für die eigenen Mitarbeitenden.

Aber warum nicht einen Podcast für die eigenen Beschäftigten produzieren? Er bietet die Möglichkeit, die Mitarbeitenden viel persönlicher zu erreichen und die Unternehmenskultur zu stärken. Es muss nicht nur der Quartalsbericht vorgelesen werden, es darf viel origineller und spektakulärer werden. Was damit gemeint ist? Durch beispielsweise wöchentliche News können die Mitarbeitenden auf dem Laufenden gehalten werden und sind so immer up to date. Oder wie wäre es mit Reportagen über die verschiedenen Abteilungen? Oft weiß man gar nicht, was der Kollege im Vertrieb oder auf der Baustelle macht. Jede Abteilung kann für einen Tag begleitet werden und die wichtigsten Fakten und kleine Interviews werden im Podcast wiedergegeben.

So sieht man die KollegInnen nicht nur in der internen Zeitung, sondern kann dem Gesicht auch endlich eine Stimme zuordnen.


Was brauche ich für den Podcast?

Zuallererst solltest du dir einen Plan machen. Worüber möchtest du im Podcast sprechen? Wie oft soll ein Podcast im Unternehmen veröffentlicht werden?

Skizziere dir grob deine Ideen und Gedanken, denn sie können dir helfen einen Namen für den Podcast zu finden und die ersten Folgen zu gestalten.

Nach dem du deine Gedanken aufgeschrieben und dein Genre gefunden hast, überlege dir, wie häufig du Episoden veröffentlichen möchtest. Beachte, dass jede Folge etwas Zeit in Anspruch nimmt, denn du hast immer die Vorbereitung, die Aufnahme, den Schnitt und die Nachbereitung. Außerdem hast du sicherlich noch andere Aufgaben im Unternehmen. Eine Folge aller zwei Wochen ist sicherlich realistisch!

Das richtige Equipment darf auch nicht fehlen. Zuerst die schlechte Nachricht: Das Mikro deines Smartphones oder Laptops reicht nicht aus, um eine gute Audioqualität zu haben, denn ein Surren, Hall und Rauschen möchte niemand im Hintergrund haben. Aber die gute Nachricht – dein Chef muss kein Vermögen für deine Podcast-Ausrüstung ausgeben, denn sie kostet kein Vermögen. Du brauchst ein Mikrofon und Kopfhörer oder ein Headset. Außerdem ist noch ein Schnittprogramm (meist kostenfrei) notwendig.

Nun ist noch der Ort entscheidend, wo du deine Podcast-Folgen aufnimmst. Wichtig ist, dass der Raum klein ist oder viele große Bücherregale drinnen stehen. Ziehe auch die Vorhänge vor den Fenstern zu. Je weniger Echos du im Raum hast, desto besser wird deine Aufnahme und desto weniger musst du nachbereiten, denn wie wir wissen: Vorbereitung ist alles!

Zu guter Letzt musst du den Podcast noch hochladen. Dies kannst du über verschiedene Streamingdienste machen. Dort hast du die Möglichkeit den Podcast mit einem Passwort zu schützen und so können wirklich nur die Kolleginnen und Kollegen auf die Folgen zugreifen. Eine andere Möglichkeit wäre das Intranet zu nutzen, wenn vorhanden.

Wie kann ich einen Podcast im BGM verwenden?

Wenn du den Podcast gezielt im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements einsetzen möchtest, solltest du Themen aus dem Bereich Gesundheit wählen. Dazu zählt z.B. die gesunde und ausgewogene Ernährung. Das Thema Ernährung bietet einen sehr großen Contentbereich, in dem man schnell viele Folgen produzieren kann. Wie wäre es mit der Ernährungspyramide, dem Trinkwasser oder Light-Produkten?

Auch Bewegung ist sicherlich ein spannendes und wichtiges Thema, dass nicht fehlen darf! Wer hier verschiedene Übungen anleiten möchte, sollte sehr gut erklären können, sodass der Zuhörende auch mitmachen kann… nicht, dass was schief geht.

Für spezifische Ideen, die umgesetzt werden sollen, könnt ihr euch auch Experten für ein Interview einladen. Vielleicht ist auch ein Experte unter den KollegInnen, der sich vorstellen kann Interview-Gast zu sein?

Wichtig ist: Je besser du auf die Zielgruppe eingehen kannst und je persönlicher es wird, desto besser wird der Podcast angenommen.

Fazit: Podcast als BGM-Maßnahme | Interview mit Oliver Kramer

Von einem unternehmenseigenen Podcast profitieren alle! Er bietet die Möglichkeit, die Mitarbeitenden schnell und einfach über Neuigkeiten zu informieren, eine Wissensplattform darzustellen oder für das Onboarding neuer Mitarbeiter zu fungieren. Man braucht kein großes Vorwissen oder muss sich teure Technik kaufen. Vor allem muss man Lust darauf haben und es einfach mal ausprobieren. Die Kolleginnen und Kollegen werden sicherlich begeistert sein und diese Begeisterung auch nach außen tragen!

Habt Ihr vielleicht sogar schon einen Podcast im Unternehmen? Fehlt Euch noch der letzte Rat bevor es richtig losgehen kann? Dann melde Euch gern beim Oliver oder bei uns! Wir freuen uns auf jede Nachricht. Hier unsere E-Mail info@outness.de

YouTube-Episode: Podcast als BGM-Maßnahme | Interview mit Oliver Kramer

Zum Video gelangst du HIER


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Ja-Sager | Interview mit Ramón Schlemmbach

Ja-Sager | Interview mit Ramón Schlemmbach

,,Würdest du bitte …?“, ,,Könntest du noch?“ oder ,,Sonst kümmerst du dich doch auch um …“ – Aufforderungen, die Dir bekannt vorkommen und auf die Du ständig mit ,,ja“ antwortest?

Dann gehörst Du wohl zu den ,,Ja-Sagern“.

In unserem heutigen Podcast sprechen wir mit Ramón Schlemmbach über ,,Ja-Sager“. Er erzählt heute, wo der Ursprung der Bewältigungsstrategie liegt und wie man lernt auch mal ,,nein“ zu sagen.

Podcast-Episode: Ja-Sager | Interview mit Ramón Schlemmbach

Wer ist Ramón Schlemmbach?

Ramón Schlemmbach ist studierter klinischer Psychologe und hilft Menschen dabei sich von ihren Kindheitsprägungen zu lösen und sich damit von wiederkehrenden Problemen zu befreien. Seit vielen Jahren hilft Ramón Menschen, Frieden zu schließen mit der Vergangenheit und endlich zu mehr gefühlter Freiheit, Stärke, Selbstvertrauen und innerer Ruhe zu gelangen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Psychologen und einem klinischen Psychologen?

Zwischen einem Psychologen und einem klinischen Psychologen gibt es keinen großen Unterschied. Der Psychologe ist lediglich breiter gefächert und hat in seinem Studium mehrere Bereiche kennengelernt. Das Studium des klinischen Psychologen, welches auch Ramón absolvierte, hatte den Fokus auf der psychischen Gesundheit.

Ja-Sager: Vorteile und Nachteile

Ja-Sager haben im Leben meist wenig Konflikte, denn durch das ja sagen gehen sie diesen meist automatisch aus dem Weg. Ob das immer ein Vorteil ist? Jain, vielleicht hat man wenig Konflikte nach außen, dafür umso mehr im Inneren.

Wer oft ja sagt, der passt sich seinem Gegenüber an, das hat meist zur Folge, dass man wütend und genervt ist. Man stellt sich oft die Fragen: ,,Man ey, warum ich schon wieder??“, ,,Sehe ich aus als wenn ich nichts zu tun habe?“, ,,Kann der nicht mal eher fragen?“

Ja-Sager haben eine Gewisse Fähigkeit entwickelt. Sie sind sehr empathisch und spüren genau, was sein Gegenüber denkt oder fühlt. Trotzdem darf man auch mal nein sagen, denn das permanente ja sagen schlägt sich auf die Gesundheit nieder. Oft sucht man die Fehler beim anderen, statt klar und deutlich auch mal nein zu sagen und den psychischen Belastungen aus dem Weg zu gehen.

Ramón gibt seinen Klienten gern folgenden Satz mit auf den Weg: Du bist am glücklichsten in deinem Leben, wenn du auf DEINEM Weg unterwegs bist und Du tust, was DICH glücklich macht.

Wer aber ständig ,,ja“ sagt, der geht abseits vom eigenen Weg. Dann sollte man sich fragen ,,Wie weit bin ich von meinem Weg entfernt?“ – Je weiter man weg ist, desto unglücklicher ist man.

Wie wird man zum Ja-Sager?

Wer viel ja sagt, der möchte etwas vermeiden. Es handelt sich um eine Bewältigungsstrategie. Man möchte z.B. nicht verlassen werden oder jemanden enttäuschen. Dies hat zur Folge, dass man auf Grund von Ängsten oder Ablehnung ja sagt.

Oft hat man schlechte Erfahrungen in der Kindheit gemacht. Eigentlich sind Kinder extrem gut darin, für ihre Bedürfnisse einzustehen. Sei es am Süßigkeitenregal im Supermarkt, abends vor dem Fernseher usw. Zudem können Kinder sehr gut in den Konflikt gehen, aber wenn die Kinder dann mal lernen, dass es ,,schlecht“ ist für die eigenen Bedürfnisse einzustehen, hören sie auf damit.

Und genau dazu kommt es, wenn z.B. die Eltern wütend werden, wenn das Kind etwas will und nicht nachgibt. Auch Liebesentzug oder Vorwürfe lösen dies aus. Aber es müssen nicht immer die Eltern sein. Es können z.B. auch die Lehrer oder Erzieher sein.

Wie lernt man ,,nein“ zu sagen?

Der Schlüssel ist: anderes Verhalten.

Wenn wir uns anders verhalten können, dann geben wir uns positive Referenzerfahrungen. Immer wenn man merkt ,,Oh je, ich würde das jetzt am liebsten vermeiden…“ – genau dann machst du das! Die Psyche muss lernen: Ich habe jetzt mal nein gesagt, habe mich getraut und wow, das hat mir gutgetan. Dabei ist es egal ob die andere Person positiv oder negativ reagierte. Für einen selbst ist es eine positive Referenzerfahrung, denn man hat sich getraut.

Fazit: Ja-Sager | Interview mit Ramón Schlemmbach

Wer es den anderen immer Recht machen will, sorgt zwar dafür, dass es den anderen gut geht, vernachlässigt sich aber selbst dabei. Die Folge? Es geht einem schlecht. Also unser Tipp: Fangt heute damit an, auf Euch und Eure Bedürfnisse zu hören, für diese einzustehen und auch mal NEIN zu sagen.

Sagt Ihr lieber ,,ja“ statt ,,nein“? Wie sind Eure Erfahrungen mit dem Thema? Lasst es uns wissen – hier unsere KONTAKTDATEN.

YouTube-Episode: Ja-Sager | Interview mit Ramón Schlemmbach

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Jasager | Interview mit Ramón Schlemmbach

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Perfektionismus | Interview mit Ramón Schlemmbach

Perfektionismus Interview mit Ramon Schlemmbach

Perfektionismus | Interview mit Ramón Schlemmbach

99,99% ist bei dir noch nicht perfekt? Müssen es immer 100% sein?

Perfektionismus führt oft zum Tunnelblick, egal was man erreicht, es wird einfach nicht reichen. Irgendwie findet man immer einen Haken…

Perfektionismus ist eine ewige Jagd, bei manchen ein ganzes Leben.

Wir haben heute Ramón Schlemmbach im Podcast zu Gast. Er ist studierter klinischer Psychologe und spricht heute mit uns über den Perfektionismus.

Podcast-Episode: Perfektionismus | Interview mit Ramón Schlemmbach

Wer ist Ramón Schlemmbach?

Ramón Schlemmbach ist studierter klinischer Psychologe und hilft Menschen dabei sich von ihren Kindheitsprägungen zu lösen und sich damit von wiederkehrenden Problemen zu befreien. Seit vielen Jahren hilft Ramón Menschen, Frieden zu schließen mit der Vergangenheit und endlich zu mehr gefühlter Freiheit, Stärke, Selbstvertrauen und innerer Ruhe zu gelangen.

Was ist Perfektionismus?

Perfektionismus wird oft als ein übertriebenes Streben nach Perfektion beschrieben. Dabei gibt es in der Psychologie zwei Dimensionen für Perfektionisten. Zum einen gibt es das Streben nach Vollkommenheit und zum anderen der starke Drang zur Fehlervermeidung. Wer unter Perfektionismus leidet, hat oft Angst Fehler zu machen. Außerdem steht er im engen Zusammenhang mit der Gewissenhaftigkeit. Ein hohes Maß an Gewissenhaftigkeit zu besitzen ist grundlegend gut, aber der Perfektionismus ist eine übersteigerte Form von ihr.

Wird Perfektionismus angeboren?

Ganz klar – nein. Niemand kommt mit Perfektionismus zur Welt. Man hat es irgendwo in der Vergangenheit aufgesammelt. Der Perfektionismus ist eine Bewältigungsstrategie, man hat das Bedürfnis etwas zu kompensieren, das Ziel alles bestmöglich zu machen. Dabei versucht man zu vermeiden nicht gut genug zu sein.

Hier ein Beispiel, wie man von Perfektionismus geprägt werden kann:

Du hast in der Grundschule eine zwei in Mathe bekommen. Du warst sehr stolz und bist freudestrahlend damit zu Mama und Papa gegangen. Deine Eltern haben Dich jedoch nicht gelobt, sondern die Frage gestellt ,,Warum ist das keine eins geworden?“.

In diesem Moment hast Du das Gefühl gehabt, nicht Liebenswert zu sein, weil Du da bist, sondern nur liebenswert bist, wenn Du was leistest.

Natürlich kann der Perfektionismus auch aus anderen Situationen heraus entstanden sein.

Wie kann ich mich vom Perfektionismus lösen?

Zu aller erst muss man sich vor Augen führen, dass es sich um eine Bewältigungsstrategie handelt und die ist ein Problem. Man muss lernen, dass man diese Strategie ablehnt und man diesen ,,Rettungsring“ nicht braucht, denn Fehler sind okay, niemand erwartet von uns, dass wir perfekt sind.

Wer es aber nicht von allein schafft, den Perfektionismus abzulehnen, weil es so tief in einem verwurzelt ist und die Angst zu groß ist, etwas falsch zu machen, der muss in die Vergangenheit schauen. Der muss sich die Fragen stellen: Wie bin ich geprägt? Was waren die Thematiken/ Auslöser? Wie hat es sich anschließend entwickelt?

Wenn man wirklich in seinen Erinnerungen sucht, wird Antworten finden. Wenn man anschließend schaut, auf welchen Säulen die Prägung steht, probiert man anschließend die Säulen ,,weg zu sägen“ damit das Haus ineinander zusammenfällt.  

Wie das genau funktioniert?

Man versetzt sich in Gedanken noch einmal in die Vergangenheit, in die Situation zurück, die der Auslöser für den Perfektionismus war. Gehen wir vom oben genannten Beispiel aus. Es war die Reaktion von den Eltern auf die Note 2 in Mathe. Im Kopf durchspielt man nun die Situation von damals und nimmt das Emotionale Gewicht aus der Situation heraus. Anschließend wird man sich freier fühlen und bekommt Mut und Kraft sich in Zukunft anders zu verhalten.

Welche Vor- und Nachteile hat Perfektionismus für Arbeitgeber und Arbeitnehmer?

Perfektionistische Arbeitnehmer machen ihre Arbeit gut, darauf ist Verlass. Egal ob Dokumente oder Präsentationen, jeder weiß, dass die ihre Arbeit ordentlich machen. Wir stufen sie oft als sehr gewissenhaft ein. Sehr gute Arbeit wird anerkannt und oft gefördert. Doch müssen wir oft einen hohen Preis für zahlen, denn Perfektionismus kommt von innen und füttert das Stresslevel. Es ist egal, ob man zwei, fünf oder acht Stunden Arbeit, man spürt immer einen inneren Druck und hat das Gefühl ,,ich darf nichts falsch machen“ – das stresst!

Perfektionistische Arbeitgeber kontrollieren ihre Mitarbeiter sehr häufig und genau. Sie haben gern ihre Finger überall mit im Spiel. Dies hat unzufriedene Mitarbeiter zu folge, die das Gefühl haben, dass ihnen nicht zu getraut wird. Außerdem kommt das gesamte Team langsamer voran als es könnte.

Wer unter Perfektionismus leidet, der wird Stress haben. Folgen sind dann z.B. Magenbeschwerden, Schlafstörungen, Burnout usw.

Fazit: Perfektionismus | Interview mit Ramón Schlemmbach

Zu viel Perfektion ist nicht gesund für uns, denn die Gedanken sind oft nicht frei. Man hat immer eine innere Stimme, die urteilt und nach Beweisen sucht, die bestätigen, dass etwas noch nicht perfekt ist.

Wer unter Perfektionismus leidet, der sollte seine Ursachen finden und daran arbeiten, sie aus dem Weg zu räumen. Ein Coaching kann man bei unserem Interviewgast Ramón Schlemmbach buchen. Er hilft einem, sich von Kindheitsprägungen zu lösen und sich von wiederkehrenden Problemen zu befreien.

Wie ist Eure Erfahrung mit Perfektionismus? Wie geht Ihr damit um? Schreibt uns gern.

Wenn Ihr zu dem Thema noch Fragen habt oder uns Euer Feedback mitteilen wollt – hier unsere KONTAKTDATEN.

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3 Tipps für Mitarbeitergespräche

3 Tipps für Mitarbeitergespräche

3 Tipps für Mitarbeitergespräche

3 Tipps für Mitarbeitergespräche :

Du möchtest dieses Jahr mehr Mitarbeitergespräche führen, weißt aber noch nicht ganz wie, wann und wo? Nicht schlimm, denn wir haben heute drei Tipps für gelungene Mitarbeitergespräch, die Dich und Dein Team weiter voranbringen werden.

Podcast-Episode: 3 Tipps für Mitarbeitergespräche

Viele Unternehmen führen nur einmal im Jahr ein Mitarbeitergespräch. In der Regel ist das immer am Ende des Jahres. Man lässt das Jahr revue passieren, vereinbart Ziele und gibt einen Ausblick für das kommende Jahr. Es Bedarf für beide Seiten viel Vorbereitung und kostet Zeit. Also warum nicht wöchentlich, monatlich und/oder quartalsweise ein Gespräch führen, um in einem regelmäßigen Austausch zu stehen? Dies fördert eine effektive und befriedigende Zusammenarbeit.

Welche Vorteile haben regelmäßige Mitarbeitergespräche?

Auch unser Unternehmen hat eine starke Veränderung in Bezug auf Mitarbeitergespräche erlebt. Als wir ein zwei-Mann und drei-Mann starkes Unternehmen waren, standen wir im regelmäßigen Austausch. Auch ein Jahresgespräch empfanden wir eher als Überflüssig, da wir täglich im engen Kontakt waren. Als wir weiter gewachsen sind, ungefähr auf ein 5-Mann-Team, haben wir gemerkt, dass wir nicht mehr alle Team-Mitglieder sehen. Eine/r war beim Kunden, der oder die nächste auf Weiterbildung und so weiter. Die Folge? Wir führten also ein monatliches Team-Frühstück ein.

Einmal im Monat saßen wir zusammen, um uns auszutauschen, Feedback zu geben und konstruktive Kritik mitzuteilen. Doch auch hier merkten wir schnell, dass nicht jeder von uns immer Zeit hat. Manchmal fiel ein und dieselbe Person zwei- bis dreimal hintereinander aus. Das erschwerte den Austausch und die Kommunikation.

Mit dem weiteren Wachstum des Teams haben wir uns dann dazu entschlossen, Meetings in kleinen Teams einzuführen. Unsere BGM-KoordinatorInnen setzen sich einmal im Monat zusammen. Das Vertriebs- und Marketingteam setzt sich sogar wöchentlich zusammen. Wie das aussieht? Jeden Montagmorgen um 8:30 findet ein Meeting statt, sogenannte Weekley-Meetings. Mal dauert es nur 5 Minuten und mal auch 40 Minuten. Es werden die Wochenaufgaben besprochen, Probleme und Herausforderungen können angesprochen werden und man hat die perfekte Möglichkeit, das Team für die Woche zu motivieren.

Auch unsere 1:1 Mitarbeitergespräche finden mehr als nur einmal im Jahr statt. Wir setzen uns Quartalsweise zusammen, um die Zusammenarbeit zu stärken, das Vertrauen zu erhöhen, Arbeitsabläufe kontinuierlich zu optimieren und die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen.

Wie sieht eine Zielvereinbarung im Mitarbeitergespräch aus?

Wer regelmäßig Mitarbeitergespräch führt, wird auch Ziele stecken. Wichtig ist, dass die Ziele SMART sind:

S – spezifisch

M – messbar

A – aktionsorientiert

R – realistisch

T – terminiert

Vereinbart im Gespräch maximal fünf Ziele. Es ist bei der Zielsetzung wichtig, dass die Erwartungen klar kommuniziert werden und keine Ziele vereinbart werden, die für den Mitarbeitenden nicht umsetzbar sind. Anschließend könnt Ihr gemeinsam die Ziele in eine Rangordnung bringen. Abschließend vereinbart gemeinsam verschiedene Entwicklungsmaßnahmen, die auf dem Weg zur Zielerreichung unterstützen.

Drei Tipps für die nächsten Mitarbeitergespräche

  1. In jedem Mitarbeitergespräch sollte eine Zielvereinbarung stattfinden, die kontinuierlich ist. Sucht regelmäßig das Gespräch zu den Mitarbeitenden: Wie läuft es aktuell? Gibt es Schwierigkeiten? Benötigst du Hilfe? – Dies Fördert die Zusammenarbeit und die Motivation.
  2. Dem Mitarbeitenden die Möglichkeit sich selbst einzuschätzen, statt von oben herab zu beurteilen.
  3. Ein 360°-Feedback zulassen. Es gibt immer einen Senden und Empfänger. Meist ist der Vorgesetzte der Sender und der Mitarbeitende der Empfänger. Doch kann man auch mal die Rollen tauschen und der Arbeitgebende holt sich vom Arbeitnehmemenden ein Feedback ein.

Fazit: 3 Tipps für Mitarbeitergespräche

Mitarbeitergespräche sind ein elementares Führungsinstrument. Doch oft reichen jährliche Gespräche nicht aus, um ausreichend die Bindung und Entwicklung der Arbeitnehmenden zu unterstützen. Vor allem wer regelmäßig im Austausch mit seinen Angestellten steht, kann Kommunikation, gegenseitiges Feedback und Motivation stärken.

Wie gestaltet Ihr Eure Mitarbeitergespärche und was ist Euch besonders wichtig? Schreibt es uns gern! Hier unsere KONTAKTDATEN.

YouTube-Episode: 3 Tipps für Mitarbeitergespräche

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Stress und Überforderung im Job

Stress und Überforderung im Job

Stress und Überforderung im Job

Stress und Überforderung im Job:

Hin und wieder sind Stress und Überforderung am Arbeitsplatz völlig normal. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass es nicht zur Normalität wird. Deswegen ist es wichtig, den Stress zu erkennen, auf ihn zu reagieren und die typischen Verhaltensweisen zu verändern.

Wir klären heute auf, was Stress und Überforderung eigentlich sind, wo sie herkommen und wie unser Arbeitsalltag stressfreier gestaltet werden kann.

Podcast-Episode: Stress und Überforderung im Job

Ob eine herrschende Situation in uns Stress auslöst und Überforderung die Folge ist, hängt davon ab, wie wir die Situation bewerten. Ein und dieselben Umstände können für den einen stressend sein, aber für den anderen nicht. Neben der ersten Wahrnehmung, spielen auch unsere verfügbaren Ressourcen eine wichtige Rolle. In der Psychologie werden Ressourcen als Faktoren bezeichnet, die wir nutzen, um in einer Situation zurecht zu kommen. Einmal gibt es die äußeren Faktoren, zu ihnen gehört zum Beispiel das soziale Umfeld und es gibt unsere Gefühle, also innere Faktoren.

Was für Stress gibt es?

Auf Arbeit wird meist in uns Stress und Überforderung ausgelöst, wenn wir eine Aufgabe zeitlich nicht schaffen oder sie uns überfordert. Dieser Stress wird dann von uns meist negativ interpretiert. Dabei gibt es positiven und negativen Stress.

Positiver Stress ist der Eustress. Dieser wird oftmals ausgelöst, wenn wir im Arbeitsflow sind, wir wissen, was zu tun ist und wir uns voll und ganz auf die Aufgabe konzentrieren können. In diesem Moment arbeiten wir unsere Aufgabe ab und sind dabei sehr motiviert. Außerdem steigert der Eustress unsere Leistungsfähigkeit und Aufmerksamkeit in der Situation. Doch kann die Form des Stresses sich auch negativ auswirken. Genau dann, wenn er zu einem Dauerzustand wird und die Kompensationsmöglichkeiten ausbleiben.

Negativer Stress ist der Distress. Der setzt dann ein, wenn wir eine psychische Überforderung spüren. Bedeutet, dass wir in diesem Moment keine Möglichkeit sehen, zu handeln. Oft fühlen wir uns der Aufgabe nicht gewachsen und empfinden sie als Überforderung.

Es ist wichtig, dass unsere Ressourcen und Anforderungen möglichst im Gleichgewicht sind. Sonst kann es zu Stress kommen. Bestenfalls sollten die Aufgaben und Projekt auf uns so abgestimmt sein, dass sie minimal über unserem Können liegen, wir so gefordert werden und uns kontinuierlich weiterentwickeln können.

Welche Stressfaktoren gibt es?

Während unserer Arbeit sind wir vielen Stressfaktoren ausgesetzt.

Dazu zählen:

  • großes Arbeitspensum
  • ständige Erreichbarkeit
  • starker Termindruck
  • schlechte Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Welche Auswirkungen haben Stress und Überforderung?

Wer auf der Arbeit viel Stress erlebt, wird unzufrieden. Häufig fühlen wir uns in unserem Arbeitsumfeld nicht mehr 100%ig wohl und die Arbeit macht uns nicht mehr viel Freude. Dieser andauernde Zustand der Unzufriedenheit kann sich auf unsere psychische Gesundheit auswirken und z.B. Depressionen auslösen. Die Bertelsmann Stiftung fand in einer Studie, mit 1000 Teilnehmenden heraus, dass ¼ von ihnen behauptet, dass sie das Arbeitstempo, dass sie aktuell fahren nicht langfristig durchhalten. 18% der Befragten gaben auch an, dass sie regelmäßig an ihre Grenzen stoßen.

Fast die Hälfte (42%) der Teilnehmenden gaben an, dass Ihre Arbeit durch hohe Leistungsziele geprägt sei. Das Problem? Jeder Dritter von Ihnen weiß nicht, wie er die wachsenden Anforderungen bewältigen soll.

Höher, schneller, weiter ist ein Problem. Der digitale Fortschritt ist toll, aber wenn Arbeitnehmende es nicht mehr schaffen, das Arbeitspensum zu bewältigen, werden gesundheitliche Beschwerden, Unzufriedenheit etc. folgen.

Was kann ich gegen Stress im Job tun?

  1. Bewusst Pausen planen. Sie dienen der Regeneration und Erholung.
  2. Routine und Rituale aufbauen. Sie schaffen ein Gefühl der Sicherheit.
  3. Entspannungstechniken (Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung) anwenden. Wenn Ihr unseren Newsletter abonniert, erhaltet Ihr zwei kostenlose Anleitungen zur Entspannung.
  4. Mit dem Vorgesetzten sprechen. Es ist wichtig, das Problem zu schildern, um ggf. das Arbeitspensum zu minimieren oder zu erhöhen. So kann gemeinsam eine Lösung gefunden werden.

Fazit: Stress und Überforderung im Job

Stress am Arbeitsplatz kann schnell entstehen. Umso wichtiger ist es, auf den Körper zu hören und rechtzeitig zu reagieren. Wenn Ihr merkt, dass die Arbeit Euch stress und Überforderung die Folge sind, dann werdet aktiv. Führt bewusste Pausen ein, probiert Entspannungstechniken aus oder sucht das Gespräch zum Vorgesetzten.

Schreibt uns gern, welche Erfahrungen Ihr schon mit Stress gemacht habt und welche Tipps und Tricks Ihr dann anwendet.

Hier unsere KONTAKTDATEN.

YouTube-Episode: Stress und Überforderung im Job

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Produktivitätssteigerung durch Zeitmanagement

Produktivitätssteigerung durch Zeitmanagement

Produktivitätssteigerung durch Zeitmanagement

Produktivitätssteigerung durch Zeitmanagement:

Viele von uns klagen über zunehmenden Stress auf der Arbeit. Oftmals schaffen wir es nicht, unseren Berg an Aufgaben abzuarbeiten, ohne dabei in Stress zu geraten. Und passend zum Jahreswechsel, wollen vielleicht viele von uns, mehr Ordnung und Struktur im Arbeitsalltag integrieren.

Aus diesem Grund teilen wir Euch heute unsere 4 Schritte für eine Produktivitätssteigerung durch Zeitmanagement mit.

Podcast-Episode: Produktivitätssteigerung durch Zeitmanagement

Schritt 1: To-Do-Liste erstellen
  • Gedanken sammeln und alle Aufgaben aufschreiben, die man noch erledigen muss
  • wirklich ungefiltert alle Gedanken aufschreiben
  • am Abend für den nächsten Tag planen
  • Schlagwörter nutzen
  • Aufgaben nach dem Eisenhower-Prinzip ordnen, anschließend To-do-Liste schreiben
  • Liste hilft, einen Überblick zu bekommen und Zeiten effektiv einzuteilen
  • Komplexe Aufgaben in Teilschritte unterteilen und ggf. an verschiedenen Tagen bearbeiten (so bleibt die Motivation vorhanden)

Schritt 2: Aufgaben nach dem Eisenhower-Prinzip ordnen
  • Welche Aufgaben sind wirklich wichtig?
  • Welche Aufgaben kann ich deligieren?
  • Welche Aufgaben können verschoben werden?
  • Können Aufgaben verworfen werden?
  • Aufgaben terminieren
  • durch das Prinzip können Aufgaben nach Dringlichkeit und Wichtigkeit geordnet werden

Schritt 3: To-dos priorisieren
  • schreibe auf, welche Aufgaben am wichtigsten sind
  • durch Priorisierung kann die Produktivität gesteigert werden
  • gliedere die Aufgaben nach Dringlichkeit

Schritt 4: Erfolge reflektieren
  • Welche Aufgaben habe ich erledigt?
  • Erfolge feiern! Was habe ich geschafft?
  • To-dos für den nächsten Tag neu ordnen, ggf. neue Priorisierung

Fazit: Produktivitätssteigerung durch Zeitmanagement

Wir haben Euch unsere 4 Schritte gezeigt, wie der Arbeitsalltag besser strukturiert werden kann – für mehr Erfolg und weniger Stress! Wichtig ist, dass man sich Prioritäten setzt, um Wichtiges von Unwichtigem zu trennen! Die To-do-Listen helfen einem zu sehen, welche Aufgaben zu wann erledigt sein müssen und schaffen Struktur. Gutes Gelingen!

Wie strukturiert Ihr Euren Tag? Welche Tipps und Tricks habt Ihr noch? Schreibt uns gern eine E-Mail. Hier unsere KONTAKTDATEN.

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Rheuma – Vorstellung von Krankheitsbildern

Rheuma – Vorstellung von Krankheitsbildern

Rheuma – Vorstellung von Krankheitsbildern:

Für viele Menschen mit rheumatischen Erkrankungen kann der Berufsalltag zu einer echten Herausforderung werden. Schmerzen, Entzündungsschübe oder Erschöpfung beeinflussen den (Arbeits-)Alltag. Das ständige Sitzen auf dem Schreibtischstuhl wird zur Qual für die Hüfte, das Klicken mit der Maus bereitet Schmerzen in den Fingern oder das schwere Schleppen auf der Baustelle bereitet Probleme in den Knien. Wie kann man den Arbeitsalltag von Erkrankten erleichtern? Welche Möglichkeiten gibt es, Betroffene zu unterstützen?

Darum soll es in der heutigen Episode gehen!

Podcast-Episode: Rheuma – Vorstellung von Krankheitsbildern

Wie viele Menschen leiden an Rheuma?

Laut der deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. leiden rund 1,5 Millionen Menschen, davon 2% der erwachsenen Bevölkerung, in Deutschland unter entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Eine von ihnen ist Leonie. Sie ist Teil unseres outness-Team, 23 Jahre jung und unterstütz uns im Marketing, sowie im Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Leonie bekam vor etwa 10 Jahren die Diagnose Psoriasis-Arthritis. Und hat immer mal wieder mit Entzündungsschüben in den Knien oder Fingern zu kämpfen.

Psoriasis-Arthritis ist eine von rund 200 Formen der rheumatischen Erkrankungen. Weitere Formen sind: Arthrose, Gicht, Fibromyalgie, Morbus Bechterev, rheumatoide Arthritis u.v.m.

Die rheumatoide Arthritis tritt am häufigsten auf. Laut der Rheumaliga bekommen weltweit ca. 0,5 bis 1% der Bevölkerung diese Krankheit. Dabei sind Frauen rund 3 mal häufiger als Männer betroffen.

Wie kann ich meine chronische Krankheit dem Arbeitgeber oder Team mitteilen?

Leonie kommunizierte uns schon beim Einstellungsgespräch, dass sie Rheuma hat und dass es aufgrund der Erkrankung zu Einschränkungen während der Arbeit kommen kann oder sie ganz ausfällt. Durch die offene und direkte Kommunikation ihrer Krankheit, wollte sie von vornherein Mauschelein, Skepsis o.Ä. im Team vermeiden. Mit Erfolg. Sie stieß auf Akzeptanz und Verständnis im gesamten Team. Aus diesem Grund empfiehlt sie: Redet offen über eure Krankheiten!

Was kann ich als Arbeitgeber tun?

Wenn ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin auf Euch zukommt und offen über die Krankheit spricht, dann nehmt Euch Zeit. Besprecht so etwas nicht zwischen Tür und Angel, sondern macht Euch einen Termin aus. Fragt die oder den Betroffene(n), welche Einschränkungen vorliegen und welche Maßnahmen ergriffen werden sollen, damit der Arbeitsplatz an die Situation und die körperlichen Einschränkungen angepasst werden kann. Entsprechende Hilfsmittel, wie Griffverdickungen für Stifte, ergonomische Maus oder die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, können die Arbeit erleichtern. Und wusste Ihr: Arbeitgeber werden bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen (häufig haben „Rheumatiker“ schon einen Grad der Behinderung) finanziell unterstützt.

Fazit: Rheuma – Vorstellung von Krankheitsbildern

Von Rheuma sind nicht nur sehr alte Menschen betroffen, sondern auch junge Menschen. Viele von Ihnen sind berufstätig. Trotz der gesundheitlichen Einschränkungen arbeiten sie alle in den unterschiedlichsten Berufsfeldern. Man findet sie z.B. im Handwerk, der Verwaltung oder den Gesundheitswesen. Und eines haben sie alle gemeinsam: Sie müssen ihre gesundheitliche Einschränkung mit den Anforderungen des Arbeitsplatzes in Einklang bringen. Deswegen ist es wichtig, offen über die Krankheit zu reden, um die Arbeitsbedingungen so anzupassen, dass für den Mitarbeitenden eine langfristige Ausübung der Tätigkeit möglich ist.

Ihr habt Fragen an uns oder wollt gern Eure Erfahrungen mit uns teilen?

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Sucht und Suchtprävention im Betrieblichen Gesundheitsmanagement

Sucht und Suchtprävention im Betrieblichen Gesundheitsmanagement

Sucht und Suchtprävention im Betrieblichen Gesundheitsmanagement:

„Das Ziel ist nicht, nüchtern zu sein. Das Ziel ist es, dort zu arbeiten, wo Du Dich nicht betäuben musst.“

Natürlich sind nicht alle Arbeitnehmer*innen, die von Suchtmitteln abhängig sind, automatisch mit ihrem Job unzufrieden. Häufig ist ein Zusammenspiel von mehreren Faktoren, wie z.B. private Probleme, eine Trennung, Verlust von Familienangehörigen oder Freunden, Verlust des Arbeitsplatzes, Krankheiten die Wurzel allen Übels. In der heutigen Folge, wollen wir Euch das Thema Sucht etwas näherbringen, ein paar Zahlen und Daten präsentieren und worauf Ihr als Arbeitgeber achten solltet.

Podcast-Episode: Sucht und Suchtprävention im Betrieblichen Gesundheitsmanagement

Was ist Sucht?

Sucht ist keine Charakterschwäche, sondern eine chronisch psychische Krankheit, die im Gehirn nachgewiesen werden kann. Ein psychologischer Faktor ist beispielsweise der Belohnungseffekt. Ein Suchtmittel löst im Gehirn positive Gefühle aus, die man immer wieder erleben möchte. Negative Gefühle können dadurch gelindert oder verhindert werden. Eine Sucht entwickelt sich schleichend. Veränderungen von Verhalten oder Äußerlichkeiten treten also nicht von heute auf morgen auf, sondern entwickeln sich im Laufe der Zeit. Neben Alkohol-, Nikotin- und Spielsucht, gibt es noch andere Formen der Sucht. Die Sucht nach bestimmten Medikamenten, illegalen Drogen, Schnüffeln, Essstörungen wie Mager- oder Fettsucht.

Sucht in Zahlen:

Wie schwerwiegend Süchte heutzutage sind, zeigen folgende Zahlen:

  • Jeder 13. Beschäftigte trinkt Alkohol auch am Arbeitsplatz
  • 11,4 Liter reiner Alkohol werden in Deutschland pro Kopf und Jahr aktuell noch konsumiert, zumeist von Menschen mittleren Alters
  • Schätzungen zufolge belaufen sich die Kosten durch alkoholbedingte Krankheiten auf 40 Milliarden Euro jährlich
  • Rund 71 % der stark abhängigen Beschäftigten rauchen während der Arbeitszeit
  • Fast jeder Dritte Beschäftigte nutzt soziale Medien während der Arbeitszeit
  • Ca. jeder 14. Beschäftigte nutzt Computerspiele während der Arbeitszeit
  • Jede 10. Führungskraft in Deutschland ist alkoholabhängig

Suchtverhalten von Mitarbeiter*innen auch während der Arbeitszeit kann weitreichende Folgen für ein Unternehmen haben. So können zusätzliche Kosten durch Arbeitsunfälle, Produktionsausfälle und Qualitätsmängel aufgrund von vermindertem Denk- und Leistungsvermögen sowie eingeschränkter Konzentrationsfähigkeit entstehen. Das Betriebsklima kann ebenfalls darunter leiden.

Fazit: Sucht und Suchtprävention im Betrieblichen Gesundheitsmanagement

Wer in seinem Unternehmen eine Abhängigkeit bei einem Angestellten oder Kollegen vermutet oder erkannt hat, sollte nicht sofort mit Kündigung drohen oder den Kollegen anzuschwärzen. Bietet lieber Eure Hilfe an! Helft dem Betroffenen sein Problem/ seine Krankheit zu Überwinden. Sucht mit ihm/ihr eine Anlaufstelle: Sucht-/Präventionsbeauftragter, Betriebsarzt, Selbsthilfegruppe oder gebt Tipps. Damit es aber gar nicht erst soweit kommen muss, lohnt sich ein betriebliches Suchtpräventionsprogamm mit strukturellen und individuellen Präventionsmaßnahmen. Und wie schon beim allgemeinen BGM ist auch dieses Thema in einem Unternehmen nur effektiv und nachhaltig, wenn es umfangreich und individuell anpassbar ist und keine Eintagsfliege bleibt.

Habt Ihr Fragen zum Thema oder benötigt Ihr Unterstützung, dann empfehlen wir vorab die Episode „Hilfe zur Selbsthilfe“. Sie enthält ebenfalls viele Tipps zum Thema. Aber natürlich versuchen auch wir Euch weiterzuhelfen. Lasst es uns wissen.

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Betriebliches Gesundheitsmanagement und Architektur

Betriebliches Gesundheitsmanagement und Architektur

Betriebliches Gesundheitsmanagement und Architektur:

Klassische Büroräume sind schon lange aus dem Trend. Denn selbstverständlich machen demographische Megatrends auch vor dem Arbeitsalltag im Büro nicht halt. So unterliegt die Arbeitswelt einem stetigen Wandel. Auch das Magazin ,,personal magazin plus“ hat sich mit diesem Thema beschäftigt. Der Titel lautet: Die Kraft des Raumes. Sie haben darüber berichtet, wie sich die Büros in Zukunft ändern werden.  

Podcast-Episode: Betriebliches Gesundheitsmanagement und Architektur

Wie hat sich unser outness Büro entwickelt?

Ursprünglich gab es nur uns zwei Gründer der outness GbR. Andreas und mich, Hannes. Wir haben uns in einem großen Bürogebäude einen Raum mit 36qm angemietet. Für uns zwei völlig ausreichend. Als der erste Mitarbeiter dazu kam, konnten wir einfach einen weiteren Schreibtisch hineinstellen. Doch mit der Zeit als wir immer mehr Mitarbeiter wurden, waren wir gezwungen, die Räumlichkeiten zu vergrößern. Wir hatten großes Glück, dass direkt nebenan Räume frei waren, die wir dazu mieten konnten. Mittels eines Durchbruchs haben wir unser Büro dann vergrößert. Folgende Kriterien erfüllen unsere Räume: praktisch und günstig. Leider sind sie aber nicht schön und modern.

Mit der Zeit ist unser Team weitergewachsen. Wir benötigten mehr Platz. Doch dieses Mal mussten wir auf Räume ausweichen, die leider einige Türen von unserem Büro entfernt sind. Wenn du also ins Lager oder den ,,Teamraum“ willst, musst du nun das eigentliche Büro verlassen und zum nächsten Raum watscheln. Nicht gerade praktisch.

Nicht nur, dass unsere Räume trist und altmodisch sind, stört uns, sondern auch, dass unsere Räume nicht unsere Unternehmensphilosophie verkörpert. Moderne, helle, effektive und effiziente Büros fördern die Kreativität und den Teamgeist! Da wir weiterwachsen wollen, werden auch wir hoffentlich bald in neue Räume ziehen! Wir wollen einen Arbeitsplatz schaffen, der zum Arbeiten und Wohlfühlen einlädt. Er soll zeitgemäß, modern und dynamisch sein. Da bei uns auch jeder aus dem Home-Office arbeiten kann, sollen die neuen Arbeitsplätze nicht personengebunden sein. Jeder darf dort sitzen wo er möchte.

Wie sehen Eure Büros aus? Was wollt Ihr eventuell verändern? Oder was habt Ihr schon verändert?

Wie wird ein Büro in der Zukunft aussehen?

Laut der Studie ,,Remote Work in New Normal“ von der Hochschule für angewandte Wissenschaften ZHAW, wird die Anzahl an Einzelarbeitsplätzen schrumpfen. Viel mehr wird es flexible Büros geben, Projekträume und Gesellschaftsräume. Also Bereiche, die kreative Prozesse, das psychische Wohlergehen und die Identifikation mit dem Team fördern.

Fazit: Betriebliches Gesundheitsmanagement und Architektur

Auch bei der Gestaltung der Büroräume ist es wichtig, mir der Zeit zu gehen! Denn wie wir wissen: Nur ein zufriedener Mitarbeiter ist ein guter und produktiver Mitarbeiter. Moderne Arbeitsplätze, mit toller Technik und höhenverstellbaren Tischen sind ein guter Anfang, doch eine individuelle Raumgestaltung ist unerlässlich. Wer also auch hier darauf achtet, mit der Zeit zu gehen, wird ein effektives und effizientes Arbeiten fördern.

Schreibt uns gerne Eure Erfahrungen und Meinung zum Thema! Wie wirkt sich Euer Büroraum auf Euere Arbeit aus?!

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Die Zukunft machen | Interview mit Cornelia Teich

Die Zukunft machen | Interview mit Cornelia Teich

Die Zukunft machen | Interview mit Cornelia Teich:

Die Zukunft gehört denen, die sie verändern. Oder denen die sie machen?

Fragen wir eine, die es wissen muss, Cornelia Teich. Sie ist unsere heutige Interviewpartnerin. Sie gehört seit einigen Monaten zum „Gleis 7 e.V.“ und ist dort die Netzwerkkoordinatorin für die Zukunftsmacher MV. Davon habt Ihr sicher schon gehört, wenn Ihr unseren Podcast verfolgt.

Podcast-Episode: Die Zukunft machen | Interview mit Cornelia Teich

Wer ist Cornelia Teich?

Cornelia hat Germanistik und Kommunikation studiert, hat in Berlin gearbeitet und ist eigentlich in Potsdam aufgewachsen. Mit dem Nachwuchs kam auch der Wunsch ans Meer zu ziehen und so ebnete sich der Weg nach Rostock und zum Verein.

Cornelia Teich

Kontaktdaten von Cornelia Teich:

E-Mail: teich@gleis7-ev.de

Tel.: 0176 21774710

Web: https://www.zukunftsmacher-mv.de/

Xing: https://www.xing.com/profile/Cornelia_Teich2

Was macht der Verein ,,Gleis 7 e.V.“?

Der „Gleis 7 e.V.“ besteht seit knapp 20 Jahren und setzt sich seither für Gleichstellung, Bildung und Weiterentwicklung in Unternehmen ein. Mit dem Slogan „Wir bringen Leben in die Arbeitswelt“ engagiert sich der Verein für Arbeitsplätze die rundum zufriedenstellen sollen. Jeder soll sich an seinem Arbeitsplatz, in seinen Arbeitsaufgaben und in seinem Arbeitsumfeld wohlfühlen.

Die Zukunftsmacher MV sind Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern, die sich genau darum bemühen. Sie haben ein Netzwerk gebildet, um mit ihrer Energie, ihrem Wissen und Know-how das Land voranzubringen. Sie sind zukunftsorientiert und machen sich für die eigene Region stark.

Der Spagat zum betrieblichen Gesundheitsmanagement liegt auf der Hand und gelingt. Zufriedene Angestellte sind motivierter und arbeiten effizienter, melden sich seltener krank, weil sie sich unwohl fühlen und haben mehr Energiereserven. Wer merkt, dass es im eigenen Unternehmen hakt oder dass es total super läuft und möchte Tipps und Ratschläge geben, wie es besser laufen kann, ist in dieser Runde vielleicht genau der oder die Richtige.

Wenn Ihr mehr über Cornelia, den Verein oder die Zukunftsmacher wissen möchtet oder darüber, wie Ihr in Eurem Unternehmen das BGM voranbringen könnt, dann meldet Euch gern bei uns oder direkt bei Cornelia. Hier unsere KONTAKTDATEN.

YouTube-Episode: Die Zukunft machen | Interview mit Cornelia Teich

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Die Zukunft machen | Interview mit Cornelia Teich

Bei Fragen zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement kannst du mir gerne eine E-Mail an die info@outness.de oder eine Nachricht über das Kontaktformular schicken!

Sport frei!

Dein Hannes

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