Welcher Chronotyp bin ich? | Interview mit Markus Kamps

Welcher Chronotyp bin ich? | Interview mit Markus Kamps

Welcher Chronotyp bin ich? | Interview mit Markus Kamps

Welcher Chronotyp bin ich? | Interview mit Markus Kamps:

Ich habe mich schon länger gefragt, welcher Chronotyp ich bin und wie ich am besten mit meiner inneren Uhr umgehen kann. Aus diesem Grund habe ich heute wieder den Schlafexperten Markus Kamps zu Gast! Wir sprechen über die verschiedenen Chronotypen und ich führe einen eigenen RNA-Haartest durch, um meinen Schlaftyp ermitteln zu lassen.

Mehr dazu JETZT im Podcast!

Podcast-Episode: Welcher Chronotyp bin ich? | Interview mit Markus Kamps

Wer ist Markus Kamps?

,,Markus Kamps unterstützt als Schlafcoach Menschen und Organisationen durch Vorträge, Seminare und Workshops auf dem Weg zu einem gesunden Schlaf. Dank umfangreichem Wissen, langjähriger Erfahrung und einer Prise Humor hilft er seinen Zuhörern den Schlaf neu zu entdecken und zu erleben. Denn wer gut schläft, hat mehr Kraft für den Alltag, ist leistungsfähiger und am Ende des Tages glücklicher!“ – Markus Kamps

Was kann der RNA-Haartest?

Das Berliner Unternehmen BodyClock hat den ersten RNA-Haartest für zuhause entwickelt. Mit diesem Test lernt man seine innere Uhr kennen, kann den eigenen Schlaf verbessen und die Gesundheit stärken. Mit dem RNA-Haartest erhältst du:

  • Deinen genetisch-bedingten Schlaftyp / Chronotyp (Frühtyp, Normaltyp oder Spättyp) basierend auf der langjährigen Forschung von Prof. Dr. Achim Kramer
  • Einen 25-seitigen Ergebnisbericht mit Deinen optimalen Zeiten zum Schlafen, Essen, Arbeiten, Sport treiben, uvm.
  • Persönliche, wissenschaftlich-fundierte und verständliche Empfehlungen für einen besseren Schlaf

Weitere Infos zum Test findest du HIER.

Wie funktioniert der RNA-Haartest?

Wer einen RNA-Haartest machen möchte, bekommt ein Test Kit nachhause gesendet. Nach Erhalt des Test Kits entnimmt man eine Haarprobe, welche man in beigelegte Röhrchen packt. Anschließend geht die Probe an ein Labor. Dort dauert die Analyse rund zwei bis drei Wochen.

Die Haarfollikel dienen als Grundlage für die Analyse im Labor. Aus ihnen kann die RNA extrahiert werden. Anhand der RNA kann dann die Aktivität bestimmter Gene gemessen werden, welche im Zusammenhang mit der eigenen individuellen inneren Uhr stehen. Dies wurde in den vergangenen Jahren mittels klinischen Studien an der Berliner Charité als relevant für den Chronotypus identifiziert.

Ist die Analysephase abgeschlossen, erhält man anschließend einen detaillierten und leicht verständlichen Bericht des Tests. Die Ergebnisse geben Aufschluss über den eigenen Chronotyp und zeigt auf, wie der eigenen optimale Tagesplan aussehen sollte. Alles ist wissenschaftlich erklärt, begründet und anschaulich dargestellt.

Was ist der Chronotyp?

Als kleine Info vorweg: der Begriff ,,Chrono“ stammt aus dem altgriechischen. Er bedeutet ,,die Zeit betreffend“ und in der Umgangssprache spricht man dann meist von der ,,inneren Uhr“. Mit Hilfe des Chronotypen können von uns Menschen die Leistungshochs und –tiefs, zu unterschiedlichen Tageszeiten, bestimmt werden. Einfluss darauf nehmen der Stoffwechsel, Organtätigkeit sowie Konzentrationsfähigkeit, welche über den Tag verteilt sich unterschiedlich stark auswirken. Deswegen gibt es drei Chronotypen: Morgentyp (Lerche), Abendtyp (Eule) oder Normaltyp (Taube).

Lerche: Wer der Morgentyp ist, kann morgens bereits körperliche und geistige Hochform abrufen, wird jedoch auch abends früh müde.

Eule: Wer der Abendtyp ist, der dreht sich morgens lieber nochmal im Bett um und kommt eher schwer raus. Typisch ist auch, dass das Früshtück nur sehr klein oder ganz ausfällt. Die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit kommt erst sehr spät.

Taube: Viele Menschen haben keinen eindeutigen Schlatypus und liegen meist mitten zwischen Eule und Lerche. Dann gehört man zu dem Normaltyp und steht typischer weise zwischen 7.00 Uhr und 9.00 Uhr auf. Zu Bett geht’s meist zwischen 23.00 Uhr und 1.00 Uhr. Der Normaltyp geht weder stark in das eine Extrem, noch in das andere.

Fazit: Welcher Chronotyp bin ich? | Interview mit Markus Kamps

In unserer aktuellen Arbeitswelt müssen viele von uns mit wenig Schlaf auskommen. Auch ich bin eine Zeit lang extra früh aufgestanden und spät ins Bett gegangen, weil ich an einem Tag viel schaffen wollte. Dabei wirkt sich wenig Schlaf stark auf die Leistungsfähigkeit aus. Mit dem RNA-Haartest möchte ich herausfinden, welcher Chronotyp ich bin und wann meine Leistungshochs und –tief sind.

Ich bin schon ganz gespannt, welches Ergebnis in 4-6 Wochen kommt! Und dann werde ich Euch als erstes im Podcast berichten, denn dann ist Markus Kamps im Podcast wieder zu Gast und gemeinsam werten wir meine Ergebnisse aus!

Schreibt mir doch mal, ob ihr schon mal einen RNA-Haartest gemacht habt! Auch alle Fragen, rund um das Thema Schlaf könnt ihr mir stellen. Ich stelle sie dann im Podcast an Markus Kamps.

Hier unser Kontaktformular .

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Schlaf vs. Schicht | Interview mit Markus Kamps

Schlaf vs. Schicht | Interview mit Markus Kamps

Schlaf vs. Schicht | Interview mit Markus Kamps:

Mehr als 6 Millionen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen arbeiten in Deutschland in Schichtarbeit. Dabei ist Schichtarbeit nicht gleich Schichtarbeit, wie uns der Schlafexperte Markus Kamps erklärt. Er ist im aktuellen Podcast zu Gast und gemeinsam sprechen wir über die Unterschiedlichen Formen der Schichtarbeit und welche Herausforderungen sie mit sich bringen.

Außerdem erzählt uns Markus, wie Schichtarbeit sich auf unseren Körper und Schlaf auswirkt und wie man trotz Schichtarbeit gut schlafen kann und so gesundheitliche Probleme vorbeugt.

Podcast-Episode: Schlaf vs. Schicht | Interview mit Markus Kamps

Wer ist Markus Kamps?

,,Markus Kamps unterstützt als Schlafcoach Menschen und Organisationen durch Vorträge, Seminare und Workshops auf dem Weg zu einem gesunden Schlaf. Dank umfangreichem Wissen, langjähriger Erfahrung und einer Prise Humor hilft er seinen Zuhörern den Schlaf neu zu entdecken und zu erleben. Denn wer gut schläft, hat mehr Kraft für den Alltag, ist leistungsfähiger und am Ende des Tages glücklicher!“ – Markus Kamps

Welche Formen von Schichtarbeit gibt es und wie wirken sie sich auf unseren Schlaf aus?

Die Spätschicht gehört zu den Schichten, die der Körper am besten verarbeiten kann. Warum? Man geht meist nur etwas später als gewohnt ins Bett und schläft dementsprechend einfach etwas länger. Wichtig für den Körper ist es jedoch, dass man nach dem Feierabend erstmal abschaltet und den Körper runterkommen lässt und nicht gleich ins Bett geht.

Schon etwas anders sieht es bei der Frühschicht aus. Meistens klingelt hier der Wecker schon um 4.00 Uhr und nicht wie gewohnt gegen 7.00 Uhr. Auch am Abend sollte man früher ins Bett gehen, um genügen Schlaf zu bekommen. Vor allem im Sommer fällt es vielen erst recht schwer, früh ins Bett zu gehen, wenn es abends noch lange hell ist. Dies hat zur Folge, dass viele zu wenig schlafen, wenn sie Frühschicht haben. Auf lange Sicht hat dies Auswirkung auf die Gesundheit. Kleiner Tipp: Nach der Frühschicht KEINEN Mittagsschlaf machen! Den Tag normal weiterleben und abends rechtzeitig ins Bett. So kann der Körper seinen Rhythmus finden.

Die dritte bekannte Schicht ist die Nachtschicht. Vor allem Menschen, die dauerhaft oder sehr häufig eine Nachtschicht haben, sind gefährdet. Dauerhafte Nachtschicht stellt eine Gefährdung für die Gesundheit dar. Man lebt genau umgekehrt – nachts arbeiten, tagsüber schlafen, doch so tickt die innere Uhr nicht.

Die schlimmste Schicht für uns und unseren Körper ist die Wechselschicht. Bei dieser Art der Arbeit passt am wenigsten zu unserer inneren Uhr. Denn dieser permanente Wechsel zwischen – arbeiten, nicht arbeiten, arbeiten, nicht arbeiten … bringt unseren Rhythmus völlig aus dem Takt und kann krankmachen. Auch Verhaltenstipps können daran wenig ausrichten.

Was soll ich beachten, wenn ich in Schichten arbeite?

Wir haben 3 Tipps für Euch aus dem Interview zusammengefasst, wie ihr trotz Schichtarbeit besser schlafen könnt:

  • Eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung beachten
  • Power-Naps und Mittagsschlaf möglichst meiden
  •  Eine optimale Schlafumgebung erschaffen (möglichst dunkel und ruhig)
  • Blaulichtquellen ca. 1h vor dem Schlafen ausschalten

Welcher Schlaftyp bist du?

,,Sind Sie eher eine Eule oder eine Lerche? Eulen sind eher Spättypen, die später ins Bett gehen und morgens entsprechend aufstehen. Sie kommen daher mit dauerhaften Spätschichten am besten zurecht. Lerchen dagegen sind von Natur aus Frühaufsteher, die von selbst gerne zeitig ins Bett gehen. Sie stecken daher auch Frühschichten am besten weg. Arbeiten Sie in einem Mehr- bzw. Wechselschichtmodell, hat Ihr Schlaftyp nur einen geringen Einfluss auf die Auswirkungen der Schichtarbeit für Ihren Schlaf.“ – Markus Kamps

In dem nächsten Podcast werden wir genauer auf das Thema „Schlatyp“ eingehen, denn ich (Hannes) werde mithilfe einer RNA-Analyse ermitteln lassen, welcher Schlaftyp ich bin. Dieses Analysetool ist vor allem für Unternehmen mit Schichtsystem interessant, denn das bietet nicht nur den Mitarbeiterinnen einen Mehrwert, auch die Unternehmen selbst profitieren davon. Warum? Das klären wir im nächsten Interview mit Markus Kamps.

Fazit: Schlaf vs. Schicht | Interview mit Markus Kamps

Schichtarbeit kann unseren Körper ganz schön auf die Probe stellen. Wenn du aber auf einen regelmäßigen Schlafrhythmus, mit ausreichender Schlafzeit achtest und eine gesunde Lebensweise pflegst, kannst du deine Schichten gut meistern! Also finde deine persönlichen Rituale.

Hast du vielleicht noch Probleme mit dem Schlaf und der Schichtarbeit, dann melde dich gern beim Markus Kamps oder schreibe uns eine E-Mail. Möchtest du uns Feedback geben? Dann kontaktiere uns ebenfalls gern. Hier unser Kontaktformular .

YouTube-Episode: Schlaf vs. Schicht | Interview mit Markus Kamps

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5 Tipps für ein gesundes Betriebsklima

5 Tipps für ein gesundes Betriebsklima

5 Tipps für ein gesundes Betriebsklima

5 Tipps für ein gesundes Betriebsklima:

Ein gesundes Betriebsklima trägt dazu bei, dass MitarbeiterInnen motivierter und engagierter arbeiten und beugt Konflikten vor. Wenn Ihr das in Eurem Unternehmen so beobachten könnt, scheint es mit Eurem Betriebsklima gut zu laufen. Wenn nicht haben wir heute ein paar Tipps, mit denen Ihr am Arbeitsklima arbeiten könnt.

Podcast-Episode: 5 Tipps für ein gesundes Betriebsklima

5 Tipps für ein gesundes Betriebsklima

Was ist der Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Betriebsklima?

Als Betriebsklima bezeichnet man die subjektiv erlebte und wahrgenommene längerfristige Qualität des Zusammenwirkens, der Zusammenarbeit der Beschäftigten eines Unternehmens. Ein gutes Betriebsklima zeichnet Angestellte aus, die sich in ihrem Arbeitsumfeld wohlfühlen, die Spaß und Freude bei der Arbeit haben.

Ein schlechtes Betriebsklima hingegen zeigt Intrigen unter Kollegen, Anschwärzen beim Vorgesetzten,
Angst um den Arbeitsplatz und fehlende Anerkennung. Um die richtige Balance zu finden, haben wir Euch ein paar Tipps zusammengefasst, mit denen Ihr fürs Erste gut aufgestellt seid.

Unsere 5 Tipps für ein gesundes Betriebsklima:

  1. Die Krux mit dem Boni
    • Wer seinen MitarbeiterInnen ab und zu etwas Gutes tun möchte, sollte vorsichtig sein. Denn wer seine Angestellten belohnen möchte, muss damit rechnen, dass untereinander Missgunst entsteht oder dauerhaft Ansprüche auf solche Boni gestellt werden.
    • Es fördert das Arbeiten gegeneinander
  1. Nutze die mitgebrachte Motivation der MitarbeiterInnen
    • die intrinsische Motivation nutzen
    • Was ist die Grundmotivation jedes Einzelnen?
    • Persönliche Wünsche/ Ziele/ Träume/ Herausforderungen aufgreifen und die Arbeit darauf ausrichten und die Fähigkeiten kombinieren
    • Spaß an der Arbeit fördern und am Laufen halten
  1. Stelle Dir die Camping-Frage
    • Stärken und Schwächen sind zweitrangige Punkte, die bei einem Einstellungsgespräch Beachtung finden sollten (wenn überhaupt … wenn Ihr wissen möchtet, worauf es beim Einstellungsgespräch wirklich ankommt, hört nochmal in die Episode „Talente finden, führen und binden“) wichtiger ist zu wissen, ob der/die Neue menschlich zu Euch passt
    • Würdet Ihr Euch mit dem/der potentiellen neuen Angestellten ein Zelt teilen?
    • Würdet Ihr mit der Person ein ganzes Wochenende zelten?
    • Wenn ja, dann passt diese Person zu Euch und ins Team
  1. Schaffe Homogenität oder bewusste Heterogenität
    • Immer Harmonie bringt einen nicht weiter, weil man ja aus Konflikten lernt und sich weiterentwickelt
    • Immer Streitigkeiten halten auf und sind auch nicht gut
    • Also: Die Mischung macht’s!
  1. Stärke die Resilienz
    • Psychische Widerstandfähigkeit des Einzelnen stärken
    • Verschiedene Meinungen treffen gelegentlich aufeinander, Streitigkeiten treten auf, Kritik wird geäußert… manchmal gerechtfertigt, manchmal ungerechtfertigt. Das zu filtern und gelegentlich zu reflektieren, eine/n KollegIn stärken oder ihm/ihr den Wind aus den Segeln nehmen, kann Konflikte lindern und gelegentlich verhindern

Wenn Ihr jetzt auch Bock auf Urlaub und campen habt, habt Ihr zwar zugehört, aber seid
wohl urlaubsreif. Macht aber nichts, wenn Ihr weitere Fragen habt meldet Euch einfach.

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