Der wache Vogel fängt den Wurm | Interview mit Markus Kamps

Der Wache Vogel fängt den Wurm

Der wache Vogel fängt den Wurm

Interview mit Markus Kamps – Der wache Vogel fängt den Wurm:

Nicht der frühe Vogel fängt den Wurm, sondern der wache Vogel.

Es ist wichtig generell ausgeschlafen zu sein und auf seinen Chronotyp zu achten. Nicht das frühaufstehen ist entscheidend, sondern viel mehr die Schlafdauer.

Genau darum geht es im heutigen Beitrag, wir unterhalten uns mit Markus Kamps über sein neuestes Buch „Der wache Vogel fängt den Wurm“ und was es mit diesem „wach“ auf sich hat.

Podcast-Episode: Der wache Vogel fängt den Wurm | Interview mit Markus Kamps

Der Wache Vogel fängt den Wurm

Zum Buch „Der wache Vogel fängt den Wurm“:

Geschrieben wurde das Buch „Der wache Vogel fängt den Wurm“ von Markus Kamps und Kathrin Leinweber. Es hat das Ziel Unternehmen und Personen ganz individuell darauf hinzuweisen, dass Schlaf einen erheblichen Einfluss auf die eigene Leistungsfähigkeit und sowie den Unternehmenserfolg hat.

Müde und unmotivierte Mitarbeiter kosten Unternehmen jährlich viele Milliarden Euro! Denn Schlaf und sein Effekt auf unsere persönliche Performance sowie den unternehmerischen Erfolg sind deutlich unterschätzt.

Gerade jetzt, wo New-Work-Modelle mit Vertrauensarbeitszeiten oder Homeoffice weit verbreitet sind, verändern sie auch den Tagesrhythmus, das Schlafverhalten und somit die eigene Leistungsfähigkeit.

Unser privates Stressempfinden nimmt durch immer komplexere Anforderungen zu. Dabei kann uns ein kleiner Schlafvorsprung sowohl privat als auch im Arbeitsleben weit nach vorne bringen

Das Buch „Der wache Vogel fängt den Wurm“ beinhaltet beispielsweis Checklisten, zum eigenen Schlafverhalten und zum Selbstcheck für Burnout. Denn Schlafvernachlässigung und –Verkürzung sind Stufen des Burnouts, was viele nicht wissen.

Dadurch, dass das Buch über den Springerverlag herausgegeben wurde, wurde besonderen Wert auf wissenschaftliche Nachweise gelegt.

Beispielsweise haben nach der DAK-Studie 80 Prozent der Belegschaft Schlafbesonderheiten oder Schlafschwierigkeiten und davon sind 43 Prozent müde. Wiederum 31 Prozent der Belegschaft sind so erschöpft, dass sie ihrer täglichen Arbeit nicht nachkommen können. Wenn wir zu wenig schlafen, haben wir eine geringere Gedächtnisleistung, sind weniger effektiv, kreativ, finden schlechter Lösungen und kommen einfach nicht zur Ruhe. Genau deshalb sprechen Markus und Kathrin im Buch vom „wachen“ Vogel, denn der wache Vogel berücksichtigt seine innere Chronobiologie. Unternehmen können unterstützen, indem sie Modelle schaffen mit Gleitzeit oder auch Strukturen, in der jeder nach seinem Rhythmustyp arbeiten kann. 

Im Buch gibt es eine Dreiteilung in die Bereiche Gesellschaft, Unternehmen und sich selbst. Gesellschaftlich gibt es viele Unterschiede, wo wohne ich, wie bin ich geprägt. Heutzutage gibt es immer mehr Ablenkungen, wir sind ständig erreichbar und dass alles macht uns unkonzentrierter. Wir haben durchschnittlich acht Windowsfenster gleichzeitig auf.

Im Bereich des Unternehmens können die Arbeitgebenden das Bewusst sein schaffen, mehr auf die eigenen Schlafgewohnheiten zu achten. Jedoch können sie nicht in den privaten Bereich eingreifen und Schlaf gehört zum Großteil in den Privatbereich und findet zu Hause statt. Es gibt aber auch Unternehmen, die die Mitarbeitenden fördern, die länger als sieben Stunden schlafen oder Räume für Powernaps zur Verfügung stellen.

Das Buch ist für jeden Mitarbeitenden im Unternehmen, für Lehrende, Dozenten, HR-Mitarbeitende und auch alle Führungskräfte und Unternehmer geeignet.

Wer ist Markus Kamps?

Markus Kamps ist ein renommierter Schlafexperte, Schlafcoach sowie begehrter Keynote Speaker. Als geprüfter Präventologe mit Fachrichtung Schlaf- und Stressberatung berät und begleitet er sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen.

Weiteres zu den Autoren von „Der wache Vogel fängt den Wurm“

Markus Kamps, Präventologe und renommierter Schlafcoach, und Kathrin Leinweber, erfahrene High-Performance-Expertin, zeigen in ihren Vorträgen auf, wie Sie als Privatperson Ihre Sleep-Performance und damit Leistungsfähigkeit verbessern. Und sie erklären, was ausgeschlafene Unternehmen konkret tun können, um Mitarbeitende bestmöglich dabei zu unterstützen, immer wach und motiviert zu sein.

Denn: Nur der wache Vogel fängt den Wurm!

Fazit: Der Wache Vogel fängt den Wurm | Interview mit Markus Kamps

Das Buch ist für jeden Mitarbeitenden im Unternehmen, für Lehrende, Dozenten, HR-Mitarbeitende und auch alle Führungskräfte und Unternehmer geeignet.

Hast du vielleicht noch Probleme mit dem Schlaf oder der Performance deiner Mitarbeitenden? Dann melde dich gern bei Markus Kamps oder schreibe uns eine E-Mail.

Möchtest du uns Feedback geben? Dann kontaktiere uns ebenfalls gern. Hier unser Kontaktformular .

YouTube-Episode: Der wache Vogel fängt den Wurm | Interview mit Markus Kamps

Der wache Vogel fängt den Wurm | Interview mit Markus Kamps

Bei Fragen zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement kannst du mir gerne eine E-Mail an die info@outness.de oder eine Nachricht über das Kontaktformular schicken!

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Präsenz oder Remote?

Präsenz oder Remote - BGM als Grund zur Vor-Ort-Arbeit

Präsenz oder Remote?

Das Thema mobiles Arbeiten wurde durch die Coronapandemie verstärk und immer mehr Arbeitsplätze konnten auch von zu Hause besetzt werden.

Aber wie bekommen wir jetzt unsere Mitarbeitenden zurück ins Büro?

Ist dabei das Betriebliche Gesundheitsmanagement die Lösung?

BGM ist nur bedingt eine Lösung, um die eigenen Mitarbeitenden wieder ins Unternehmen zu locken.

Es kann dabei helfen, aber häufig liegen die eigentlichen Probleme ganz woanders und sollten im besten Fall herausgefunden und gelöst werden.

Erst dann können mögliche BGM-Maßnahmen helfen.

Präsenz oder Remote - BGM als Grund zur Vor-Ort-Arbeit

Im aktuellen „Personal Magazin plus“ gibt es einen Artikel „Smalltalk Facts – Arbeitsplatz Büro“.

Der Artikel beschäftigt sich mit den aktuellen Zahlen rund um präsentes und remote Arbeiten.

Zahlen, Daten, Fakten zum Thema „Präsenz oder Remote?“

In einer Forsa-Umfrage wurden 1003 Beschäftigte befragt, ob sie aktuell (2023) häufiger oder seltener zu Hause arbeiten als im vergangenen Jahr (2022). Dabei gaben 49 Prozent der Befragten an, dass keine Veränderung stattgefunden hat. Sie arbeiten also noch genauso häufig im Homeoffice, wie im Jahr 2022. 23 Prozent der Beschäftigten arbeiten 2023 häufiger im Homeoffice und 26 Prozent sind häufiger im Büro. Zwei Prozent haben keine Angaben gegeben.

In einem weiteren Report, dem Statista Trend-Report/ New Work SE 2023 kam heraus, dass 12,3 Prozent der Büroarbeitsplätze derzeit nicht genutzt werden, dies liegt an den Mitarbeitenden, die derzeit noch im Homeoffice arbeiten. 12,3 Prozent sind dreimal so viele Arbeitsplätze, die frei sind, wie vor der Coronapandemie.

Diese 12,3 Prozent der Bürofläche könnten an Raummiete gespart oder für andere Zwecke genutzt werden. Darüber hinaus wird es immer mehr zum Trend, die eigenen Räume nicht nur als klassische Büroräume mit Tisch und Computer auszustatten, sondern sie auch als Ruheräume, Videoräume oder was auch immer für die unterschiedlichen Branchen von Nutzen ist, anzubieten.

Die Forsa-Studie hat die Befragten ebenfalls nach den wichtigsten Gründen, für eine Arbeit im Büro befragt. Dabei kam heraus, dass 82 Prozent der befragten Beschäftigten den Persönlichen Kontakt zu Kollegen und Vorgesetzten als wichtigsten Grund angeben. Der persönliche Austausch kann dabei selten genauso über das Internet abgedeckt werden, wie er im Büro stattfindet. Ein weiterer entscheidender Grund ist der Fachliche Austausch mit den Kollegen und Vorgesetzten, so sagen zumindest 68 Prozent der Befragten. Weitere 38 Prozent geben den Arbeitsmitteln und Unterlagen, die im Büro zu Verfügung stehen einen wichtigen Grund, denn nicht alle Mitarbeitenden haben die gleichen Voraussetzungen, wenn sie im Homeoffice arbeiten, im Büro hingegen schon. 37 Prozent finden die räumliche Trennung von Arbeit und Privatem entscheidend, 32 Prozent die Teilnahme an Workshops und Teamarbeit und weitere 30 Prozent die besseren Bedingungen für konzentriertes Arbeiten.

In einer Befragung von Frauenhofer aus dem Jahr 2022 wurde herausgefunden, dass eine gute Raumqualität ins Büro lockt. Sind die eigenen Büroräume gut gestaltet, so ist die Motivation der Mitarbeitenden höher im Büro zu arbeiten. Dabei wurde die Raumqualität hierbei anhand des Raumklimas, der Akustik, der Beleuchtung, der Privatheit, der Gestaltung und des Naturbezugs beurteilt. Da ist es ratsam gesunde und attraktive Arbeitsmittel zu nutzen, um so den Mitarbeitenden Lust zu machen wieder im Büro zu arbeiten.

Die Frauenhofer-Befragung hat sich auch mit dem Thema Desksharing beschäftigt und herausgefunden, dass nur 29,5 Prozent der Erwerbstätigen die Idee des Desksharing gut oder sehr gut finden und sogar 45,8 Prozent es als schlecht empfinden. In Unternehmen, die aber bereits konkret das Konzept des Desksharing nutzen, empfinden es 44,4 Prozent als positiv und lediglich 24,2 Prozent als negativ. Desksharing bietet die Möglichkeit nicht mehr feste Arbeitsplätze für die einzelnen Mitarbeitenden anzubieten, sondern allgemein nutzbare Plätze einzurichten. So können häufig weniger Arbeitsplätze ausreichen, da vielleicht nie alle Mitarbeitenden gleichzeitig vor Ort sind.

In dem Statista Trend-Report/ New Work SE 2023 wurden die Führungskräfte ebenfalls befragt, wie sie hybride Meetings bewerten. Dabei haben 47 Prozent gesagt, dass hybride Meetings in der Durchführung herausfordernder sind als Meetings vor Ort. 20 Prozent sagen, es gibt keine Unterschiede und 24 Prozent sind der Meinung hybride Meeting sind leichter in der Handhabung als vor Ort.

Fazit: Präsenz oder Remote?

Wir können unsere Mitarbeitenden zu nichts zwingen.

Zwang ist nur eine extrinsische Motivation und nicht vom Mitarbeitenden selbst ausgehend. Das sollte uns auch bei der Frage, wie wir unsere Mitarbeitenden zurück ins Büro bekommen, bewusst sein.

Es macht also wenig sind die Mitarbeitenden dazu zu zwingen wieder zurück ins Büro zu kommen, vielmehr sollten die Rahmenbedingungen so geschaffen werden, das sie gerne zurückkommen. Auch das BGM sollte eher als mögliche Lösung betrachtet werden, um Anlässe zu schaffen, die Leute wieder vor Ort anzulocken.

Es gibt viele BGM-Maßnahmen, die hybrid funktionieren, genauso wie es Maßnahmen gibt, die nur vor Ort Sinn machen. Bspw. sind Teamevents Maßnahmen, wo alle Teilnehmenden anwesend sein sollten, kurze Impulsvorträge hingegen können auch hybrid durchgeführt werden.

Gebe deinen Mitarbeitenden gute Gründe gerne wieder ins Büro zu kommen.

Präsenz oder Remote?

Präsenz oder Remote?

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