Betriebliches Gesundheitsmanagement | Ausführliches Interview zum BGM mit Nina Kieser

Betriebliches Gesundheitsmanagement Ausführliches Interview zum BGM mit Nina Kieser

Betriebliches Gesundheitsmanagement | Ausführliches Interview zum BGM mit Nina Kieser

Betriebliches Gesundheitsmanagement:

Heute heißt es „Rollentausch“ beim BGM-Podcast.

Normalerweise stellt Hannes seinen Interview-Gästen immer diverse Fragen zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Doch heute darf er selbst die Antworten abgeben.

Für ein Studienprojekt stand Hannes zur Verfügung und hat für die HR-Studentin Nina Kieser Rede und Antwort gestanden.

Podcast-Episode: Betriebliches Gesundheitsmanagement | Ausführliches Interview zum BGM mit Nina Kieser

Betriebliches Gesundheitsmanagement Ausführliches Interview zum BGM mit Nina Kieser

In einem ausführlichen BGM-Interview ging es unter anderem um die Fragen:

  • Wie kann man Betriebliches Gesundheitsmanagement definieren?
  • Was sind die gesundheitlichen Hauptbelastungsfaktoren für Mitarbeiter/innen?
  • Welche Maßnahmen werden im Rahmen des BGMs durchgeführt?
  • Warum sollte man als Unternehmen jeglicher Größe in ein altersgerechtes BGM investieren?
  • Was sind die Vorteile von Betrieblichen Gesundheitsmanagement?
  • Wie wichtig ist ein BGM vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklungen in Deutschland?
  • Welche Risiken gibt es für Unternehmen, die sich verstärkt im BGM engagieren?
  • Gibt es bestimmte Voraussetzungen die erfüllt sein müssen, damit das BGM zum Unternehmenserfolg beiträgt?
  • Was könnten Gründe für einen Widerstand gegen das BGM auf Seite der Beschäftigten sein?
  • Warum ist BGM eine Führungsaufgabe?
  • Wie können Ziele der Gesundheitsförderung in die Mitarbeiterführung integriert werden?

Wer ist Nina Kieser?:

Die Mannheimerin Nina Kieser studiert International Human Resource Management im Masterstudiengang an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft in Ludwigshafen.

Die 23-jährige Studentin hat bereits Berufserfahrung bei der BAUHAUS AG, BASF sowie bei der Röchling Automotive SE & Co. KG.

Neben dem Personalmanagement zählen Eishockey, Kino, Sport, Sprachen sowie Reisen zu ihren Hobbys und Interessen. Ihre Lieblings-HR-Bereiche sind Talent Management, Personalentwicklung und Nachfolgeplanung.

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Stress am Arbeitplatz | Wie entsteht Stress eigentlich?

Stress am Arbeitplatz | Wie entsteht Stress eigentlich?

Stress am Arbeitplatz
Wie entsteht Stress eigentlich?

Stress am Arbeitplatz | Wie entsteht Stress eigentlich?:

„Stress entsteht, wenn das Gehirn dem Körper verbietet, jemandem in den Hintern zu treten, der es eigentlich verdient hat.“ 

Kommt Euch das bekannt vor?

Wer sich jetzt an seine letzte Stresssituation genau erinnern kann, ist in der heutigen Episode genau richtig.  

Podcast-Episode: Stress am Arbeitplatz | Wie entsteht Stress eigentlich?

Stress am Arbeitplatz | Wie entsteht Stress eigentlich?

Was ist Stress?

Um aber sachlich zu starten, Stress… ist eine erhöhte körperliche oder seelische Anspannung / Belastung, die bestimmte Reaktionen hervorruft und zu Schädigungen der Gesundheit führen kann.
Bei diesen Reaktionen sind alle Bereiche des Körpers betroffen. In Situationen, die uns belasten, weiten sich die Bronchien, um mehr Sauerstoff aufzunehmen.
Dadurch wird die Atmung schnell und flach. Zudem schlägt das Herz schneller und stärker, wodurch der Blutdruck steigt und sich Blutgefäße verengen.

Sogenannte Stressreaktionen äußern sich dann beispielsweise durch: 

  • Muskelverspannungen, Kopfschmerzen;
  • Beschleunigung von Herzschlag und Atmung;
  • Blutdruckanstieg oder Blutdruckabfall;
  • Schweißausbrüche;
  • Magenschmerzen, bis hin zum Durchfall.

Die Folgen von Dauer-Stress

Und wer dauerhaftem Stress ausgesetzt ist und dauerhaft solche Reaktionen zeigt, wird über kurz oder lang krank. Doch wie entsteht eigentlich Stress?

Wir lassen uns häufig verleiten zu Aussagen wie „Der, die oder das stresst mich!“

Doch eigentlich muss es heißen „Ich stresse mich!“. Denn der Stress wird erst verursacht, wenn unsere eigenen Ziele und Erwartungen an uns oder andere zu hoch gesetzt sind.

Wie entsteht Stress eigentlich?

Wenn die Anforderungen höher sind als die eigenen verfügbaren Ressourcen:

Tägliche AnforderungenVerfügbare Ressourcen 
Arbeitsbezogene:
Welche Aufgaben habe ich zu erledigen?
Wie viele Aufgaben gibt es?
Wie sind diese zu erledigen?
Bis wann müssen diese erledigt sein?
Geistig:
Fähigkeiten und Fertigkeiten,
die ich nutzen und umsetzen kann
und gelegentlich erweitern kann
Umgebungsanforderungen:
Ist es zu warm/kalt/laut/stickig?
Muss ich mit vielen Kollegen auf engem Raum arbeiten?
Arbeite ich im Homeoffice?
Bin ich sozial isoliert (coronabedingte Quarantäne)?
Körperliche:
Fitness, Gesundheit, Ernährung  
Traumatische Erlebnisse:
Trennung vom Partner?
Todesfall im Bekannten- oder Verwandtenkreis?
Unfälle?
Sozial:
Freunde, Familie, Kollegen,
Bekannte im Umkreis,
die man um Hilfe bitten kann.
Wie entsteht Stress eigentlich? Ungleichgewicht aus Anforderungen und Ressourcen.

Treffen wir nun also täglich auf Stressoren oder Anforderungen (die von Hause aus neutral sind!!!) liegt es an uns, wie wir diese Stressoren umgehen und wie wir diese bewerten.

Dies liegt z. B. daran, welche Ziele wir uns vorab gesetzt und welche Erwartungen wir haben. Sind unsere verfügbaren Ressourcen ausreichend, sind die Anforderungen ein Klacks.

Reichen diese jedoch nicht aus, sind wir überfordert und wir empfinden die Situation als stressig. Und wie kann ich das ändern? In dem jeder seine verfügbaren Ressourcen auffüllt oder erweitert.

Ressourcen zur Stressbewältigung erweitern und stärken

  • Fähigkeiten und Fertigkeiten erweitern durch Weiterbildung in jegliche Richtung (für die Arbeit, fürs Hobby, für den Alltag);
  • Work-Life-Balance im Auge behalten;
  • Sport (um fit zu sein oder bleiben);
  • Sport mit therapeutischem Ansatz (um den Rücken zu kräftigen oder die Gelenk zu entlasten, um ausdauernder arbeiten zu können);
  • Gesund und regelmäßig essen (falsche oder Mangelernährung schaden nicht nur dem Körper sondern auch dem Geist);
  • Kontakte knüpfen und Netzwerk stärken;
  • Motivation und die eigenen Willensstärke verbessern;
  • unrealistische Ziele abbauen und Anforderungen anpassen;
  • Prioritäten neu ordnen;
  • lernt „nein“ zu sagen und scheut Euch nicht, ggf. dem Chef zu sagen, dass die vorgegebenen Aufgaben im gesetzten Zeitrahmen nicht realisierbar sind;
  • Manchmal hilft auch die einfache „to-do-Liste“, die Ihr ebenfalls nach Priorität und Zeitaufwand sortieren könnt und dann arbeitet diese einfach ab.

Fazit – Stress am Arbeitplatz | Wie entsteht Stress eigentlich?

Mit etwas Rücksicht auf die verfügbaren Ressourcen und den anstehenden Anforderungen können Stresssituationen als Chance angesehen werden. Gleichzeitig müssen die persönlichen Stressverstärker überdacht und angepasst werden, da Stress immer in einem selbst entsteht.

Wer gern näheres zu den einzelnen Punkten erfahren möchte, kann auch die Episoden rund um das Thema Resilienz nochmal nachhören und -lesen.

Außerdem haben wir HIER ein Gratis-Entspannungsprogramm für Dich!

Bei weiteren Fragen zum Thema Stressbewältigung und Entspannungsförderung unterstützen wir gerne. Auf dieser Seite kannst du uns kontaktieren!

YouTube-Episode: Stress am Arbeitplatz | Wie entsteht Stress eigentlich?

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Stress am Arbeitsplatz

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Psychische Gefährdungsbeurteilung | Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz

Psychische Gefährdungsbeurteilung - Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz

Psychische Gefährdungsbeurteilung | Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz

Psychische Gefährdungsbeurteilung | Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz:

Heute kümmern wir uns um das Thema „psychische Gefährdungsbeurteilung“. Diese gehört zum Teilgebiet des Arbeitsschutzes. Sie befasst sich mit den Arbeitsbedingungen der Beschäftigten und allen erfassbaren Einflüssen am eigenen Arbeitsplatz, die von außen auf den Menschen einwirken.

Eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen ist für alle Unternehmer wichtig, weil es das Arbeitsschutzgesetz seit bereits 2013 fordert, die Berücksichtigung der psychischen Belastung in der Gefährdungsbeurteilung explizit zu erfassen.

Das heißt: Es müssen alle Gefährdungen für Beschäftigte ermittelt werden, die sich aus der psychischen Belastung bei der Arbeit ergeben.

Bisher gab es eine Art Übergangsfrist, in der die Unternehmen die Gefährdungsbeurteilungen erstellen konnten. Diese „Schonfrist“ ist seit 2019 vorbei, da die Unfallversicherungsträger nun verstärkt die Gefährdungsbeurteilungen überprüfen.

Nochmal: Ihr seid in der Pflicht eine solche Gefährdungsbeurteilung der psychischen Belastungen durchzuführen. Wird diese ignoriert, gilt dies als Pflichtverletzung und somit als Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann.

Im aktuellen Podcast erklären wir Euch, wie eine solche psychische Gefährdungsbeurteilung durchzuführen ist und was dabei beachtet werden sollte.

Psychische Gefährdungsbeurteilung - Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz

Podcast-Episode: Psychische Gefährdungsbeurteilung | Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz

Wir wollen Euch natürlich keine unnötige Angst machen, also geht es gleich weiter mit Tipps zur Durchführung und was Ihr sonst noch so beachten solltet.

Zunächst wollen wir einmal klären, dass es nicht darum geht, in welcher psychischen Verfassung sich die einzelnen Mitarbeiter befinden. Es geht lediglich darum die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten zu analysieren und Arbeitsverbesserungen zu entwickeln.

Folgende Faktoren können dazu führen, dass der Körper in einen dauerhaften Aktivierungszustand versetzt wird, der wiederum zu Erschöpfung führt. Psychische Belastungen am Arbeitsplatz gehen einher mit:

  • Ständiger Leistungsdruck,
  • Soziale Stresssituationen am Arbeitsplatz (z.B. Mobbing, Bossing),
  • Persönliche Konflikte mit Kollegen oder Vorgesetzten,
  • Andauernde Überlastung,
  • Unterforderung/ Überforderung,
  • Arbeitsplatzunsicherheit,
  • Wertschätzung der Arbeit oder des MA,
  • Fehlendes Feedback.

Eure Aufgabe ist es nun, Eure Mitarbeiter zu befragen, welche Belastungen in Eurem Unternehmen vorhanden sind. Anschließend sind diese Belastungen durch entsprechende Maßnahmen zu beseitigen oder zumindest zu reduzieren. Eine Befragung ist in folgenden Formen möglich:

  1. Einzelinterviews;
  2. Meetings mit einem Stellvertreter eines jeden Bereichs (Verwaltung, Vertrieb, Marketing…) oder mit gleichen Anforderungen an den Arbeitsplatz (z.B. Aussendienst);
  3. Mitarbeiterbefragung mittels Fragebogen (Papierform oder digital).

Habt Ihr einen bestimmten Schwerpunkt ermittelt, dann könnt Ihr gezielt daraufhin Eure Befragung durchführen. Alternativ lasst Ihr Raum für Vorschläge Eurer Mitarbeiter zur Verbesserung. In der Befragung  sollte ersichtlich werden, welche Beanspruchungen es in folgenden Bereichen gibt:

  • Arbeitsintensität (qualitative/quantitative Überforderung der Mitarbeiter);
  • Arbeitsorganisation (Arbeitszeit/ Arbeitsablauf/ Kommunikation/ Kooperation);
  • Dauer, Lage und Verteilung der Arbeitszeit (Schichtwechsel/Arbeitszeit- und Pausenregelung);
  • Umgebungsfaktoren (Lärm/ Beleuchtung/ Klima);
  • Mangelndes soziales Miteinander am Arbeitsplatz (Streit/Mobbing);
  • Schlecht gestaltete Arbeitsprozesse (häufige Störungen im Arbeitsablauf);
  • Führungsverhalten der Vorgesetzten.

Bei der Befragung ist es weniger von Belang, ob Ihr diese selbst durchführt oder einen externen Anbieter ins Boot holt. Letzteres erweist sich als vorteilhaft, wenn es im Bereich der sozialen Belange klemmt und die Mitarbeiter gehemmt sind, dem Vorgesetzten Ihre Sicht der Dinge zu schildern.

Fazit – Betriebliches Gesundheitsmanagement im Schichtbetrieb

Eine psychische Gefährdungsbeurteilung ist für jedes Unternehmen zwingend verpflichtend. Allerdings ist die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz mit etwas Planung durchaus realisierbar.

Sollte es aber immer noch an der einen oder anderen Stelle hapern oder falls es noch weitere Fragen gibt, helfen wir gerne weiter. Auf dieser Seite kannst du uns kontaktieren!

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Psychische Gefährdungsbeurteilung | Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz

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Betriebliches Gesundheitsmanagement im Schichtbetrieb

Betriebliches Gesundheitsmanagement BGM im Schichtbetrieb

Betriebliches Gesundheitsmanagement im Schichtbetrieb

Betriebliches Gesundheitsmanagement im Schichtbetrieb

In der heutigen Folge geht es um das Thema Schichtarbeit.

Welche Gefahren dort lauern, was Ihr als Arbeitgeber oder BGM-Beauftragter beachten solltet und was Ihr als Angestellte tun könnt, um dauerhaft leistungsstark zu bleiben, möchten wir Euch erklären.

Laut einer Studie arbeiteten 2018 rund 15,5 Prozent der 15-64 jährigen Arbeitnehmer in Deutschland in Schichtarbeit.

Schichtarbeit ist nicht nur anstrengend, sondern auch gesundheitsbelastend!

Podcast-Episode: Betriebliches Gesundheitsmanagement im Schichtbetrieb

Betriebliches Gesundheitsmanagement BGM im Schichtbetrieb

Schichtarbeit verlangt Arbeitnehmern besonders viel ab, denn in Spät- und Nacht-Schichten sind Unterschiede in der physiologischen Arbeitsbeanspruchung zu verzeichnen. Die objektive Belastung steigt bei gleicher Tätigkeit in den verschiedenen Schichten:

  • In der Frühschicht: 100 %
  • In der Spätschicht: 113 %
  • In der Nachtschicht: 156 %

Woher kommt das?

Wir arbeiten in der Schichtarbeit entgegen unserer „inneren Uhr“, dem biologischen Rhythmus des menschlichen Körpers. Denn für die meisten biologischen und psychischen Vorgänge in unserem Körper folgen wir einem natürlichen Rhythmus.

Viele Körperfunktionen haben einen Zyklus von etwa 24 Stunden. So sind beispielweise Blutdruck, Puls, Atmung, Körpertemperatur und Verdauung an die innere Uhr geknüpft. Dass sich die „innere Uhr“ nach dem Tag-Nacht-Rhythmus richtet, dafür ist beispielweise das Tageslicht verantwortlich. Der Mensch ist von Natur aus tagaktiv.

Deshalb sind wir tagsüber und insbesondere am Morgen besonders leistungsfähig. Während der Nacht fahren sich dann sämtliche Körperfunktionen runter. Da der Körper dann auf Ruhe programmiert ist, lassen Konzentration und Leistungsfähigkeit nach.

Das Ergebnis der Zusatzbelastung in Spät- und Nachtschichten sind erhöhte Fehlerquoten. Der Untergang der Titanic, der SuperGAU von Tschernobyl, das Tankerunglück Exxon Valdez oder auch die Havarie der Costa Concordia – alle vier Katastrophen ereigneten sich in der Spät- und Nachtschicht!

Körperliche und psychische Konsequenzen von Schichtarbeit

Arbeiten wir dauerhaft gegen unsere innere Uhr, ist der Körper einer kontinuierlichen Belastung ausgesetzt, was gesundheitliche Risiken birgt. Körperliche und psychische Konsequenzen können sein:

  • Schlafstörungen
  • Appetitlosigkeit
  • Magenbeschwerden
  • innere Unruhe und Nervosität 
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit 
  • Typ-2 Diabetes
  • Herz- und Kreislauf Erkrankungen
  • Probleme bei der Verdauung
  • Mangel an Vitamin D (defizitäre Exposition gegenüber Sonnenlicht
  • Depressionen
  • Essstörungen

Die veränderten Tagesabläufe durch die Schichtarbeit haben außerdem oft Auswirkungen auf das Sozial- und Privatleben.

Wie kann nun ein Betriebliches Gesundheitsmanagement im Schichtbetrieb aussehen?

Soviel zu den Grundinformationen, denn nun ist es wichtig diese entsprechend zu nutzen und auf das Betriebliche Gesundheitsmanagement zu übertragen. Kommen wir also zu den Tipps und was Ihr sowohl als Arbeitgeber, als auch als Arbeitnehmer beachten solltet:

  1. Bevor Ihr einen neuen Mitarbeiter einstellt oder einen Job im Schichtsystem annehmt, steht die Frage nach der Tauglichkeit. Menschen mit oben genannten Vorerkrankungen haben es in der Schichtarbeit nicht leicht. Sind Eure potentiellen Mitarbeiter bzw. seid Ihr für den Dienst in Nachtschichten geeignet? Wenn ja, sollte dies trotzdem regelmäßig überprüft werden!
  2. Arbeitsschutz/-sicherheit: Wann wird dies in Eurem Unternehmen geprüft?  Idealerweise prüft Ihr dies für jede Schicht individuell, denn die Arbeitsbedingungen sind nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit gleich (wie z.B. Klima, Helligkeit und Beleuchtung, usw.).
  3. Maßnahmen zur Gesundheitsförderung wie Weiterbildungen, Sportkurse oder Vorträge werden häufig zu gängigen (10Uhr oder 14 Uhr zum Schichtwechsel Tageszeiten angeboten), leider können einige Mitarbeiter in der Nachtschicht dadurch gar nicht teilnehmen, weil es nicht in ihren Tagesplan passt. Solche Termine sollten auch hier individuell an die jeweilige Schicht angepasst werden.
  4. Pausenzeiten anpassen (vor allem bei Mitarbeitern mit Vorerkrankungen, z.B. Diabetes, oder mit spezieller Medikamenteneinnahme).
  5. Die Arbeitsplatzgestaltung muss den Ansprüchen der jeweiligen Schicht angepasst werden (Lichtverhältnisse anpassen, bei Dämmerung oder zu dunklen Räumen setzt schneller die Müdigkeit ein und die Konzentration lässt nach).
  6. Auch die richtige und ausgewogene Ernährung kann zur Steigerung der Leistungsfähigkeit in Spät- oder Nachschicht beitragen. 
  7. Passt Euren Tagesrhythmus an die jeweilige Schicht an. Geht Ihr zum Frühdienst, kommt Ihr erholt und ausgeruht aus der Nacht und könnt mit vollem Tatendrang an Eure Aufgaben gehen. Warum dann nicht auch zum Nachtdienst? Versucht doch mal nach dem Nachtdienst, Euch Eurer Freizeit zu widmen, anschließend (vor-)schlafen und dann ausgeruht in die nächste Schicht starten!?

Fazit – Betriebliches Gesundheitsmanagement im Schichtbetrieb

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement spielt auch im Schichtbetrieb eine große Rolle und hat positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Mitarbeiter. Durch die Anwendung einiger Tipps und Tricks sollte die Umsetzung machbar sein. Sollte es aber immer noch an der einen oder anderen Stelle hapern oder falls es noch weitere Fragen gibt, helfen wir gerne weiter. Auf dieser Seite kannst du uns kontaktieren!

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Kommunikation des BGM – Tue Gutes und sprich darüber!

Kommunikation des BGM - Tue Gutes und sprich darüber!

Kommunikation des BGM – Tue Gutes und sprich darüber!

Kommunikation des BGM – Tue Gutes und sprich darüber!

Heute geht es getreu dem Motto „Nicht kleckern, sondern klotzen!“.

Habt Ihr das BGM ins Unternehmen integriert, egal ob zum Jahresbeginn, vor 2 Monaten oder doch schon vor einigen Jahren, dann wird es Zeit das auch zu kommunizieren.

Denn gleich welche Maßnahmen Ihr unternommen habt, seien es die Vorträge zum Thema Resilienz oder gesunder Schlaf, sei es der Gesundheitstag im Sommer oder der Rückenschulkurs im Herbst.

Ihr habt das BGM in Angriff genommen und tut Euch und Euren Mitarbeitern etwas Gutes. Dafür dürft Ihr Euch ruhig ein Paar Lorbeeren abholen.

Redet also ruhig darüber!

Kommunikation des BGM - Tue Gutes und sprich darüber!

Podcast-Episode: Erfolgreiche Kommunikation des BGM – Tue Gutes und sprich darüber!

Gerade jetzt, zum anstehenden Jahreswechsel könnt Ihr das Jahr ruhig mal Revue passieren lassen, z.B. über:

  • Die Weihnachtsansprache;
  • Rundmails;
  • Newsletter (bitte regelmäßig, heißt mindestens vierteljährlich);
  • Über das Firmen-Intranet;
  • einen eigenen Firmen-Podcast.

Reflektiert doch mal, was Ihr in den letzten 12 Monaten alles erreicht habt. Was wurde im Hinblick auf das Betriebliche Gesundheitsmanagement unternommen? Welche Maßnahmen wurden ergriffen und umgesetzt? Welche Erfolge habt Ihr damit erzielt?

Wichtig dabei: Lasst vor allem Erinnerungen aufleben, es gab doch sicher auch die eine oder andere Anekdote zu erzählen. Natürlich könnt Ihr dabei auch Kennzahlen mit einfließen lassen. Und dann könnt Ihr auch einen kleinen Überblick geben, was Ihr euch für das neue Jahr vorgenommen habt oder schon in Planung ist, worauf vielleicht schon so mancher Mitarbeiter hinfiebert. Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste von allen.

Auch wenn wir uns mental schon den nächsten Glühwein eingeschenkt haben, müssen wir unsere Konzentration noch einmal kurz auf die wichtigen Dinge lenken. Jetzt mal Hand aufs Herz, wie wichtig ist es für Euch und Euer Unternehmen auch die Wirkung nach außen? Wie wichtig ist es, als Unternehmen attraktiv zu wirken? Wann habt Ihr Eure Homepage zuletzt aktualisiert? Wann den letzten Beitrag bei Social Media gepostet? Wann hat sich zuletzt jemand auf die Stellenanzeige im Kreisanzeiger gemeldet?

Wenn Ihr diese Fragen nicht mindestens mit „gestern“ beantworten könnt, seid ihr leider nicht „up to date“ und könntet als Arbeitgeber unattraktiv wirken. Zeigt unbedingt auch nach außen, dass Ihr eben nicht „von gestern“ seid und was Ihr habt und Euren Mitarbeitern bietet!

Nutzt dafür:

  • Eine aktualisierte und frische Homepage;
  • Seid präsent bei Facebook, Instagram und Co.;
  • Schaltet moderne Stellenanzeigen, auch online (zugeschnitten auf das Klientel, was Ihr erreichen wollt, holt Euch Infos darüber bei der Zielgruppe ein, fragt doch mal Eure Azubis);
  • Habt Mut und bewerbt Euch als z. B. als Unternehmen des Jahres oder ähnliches.

Fazit – Kommunikation des BGM – Tue Gutes und sprich darüber!

Wenn Ihr all die genannten Punkte bisher beachtet und umgesetzt habt, dann müsste ja eigentlich alles rund laufen. Oder? Wo drückt der Schuh? Vielleicht können wir Euch helfen? Bei Fragen greifen wir Euch gern unter die Arme! Auf dieser Seite kannst du uns kontaktieren!

YouTube-Episode: Kommunikation des BGM – Tue Gutes und sprich darüber!

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Kommunikation des BGM – Tue Gutes und sprich darüber!

Falls du dich derzeit mit der Einführung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements beschäftigst, kann ich dir den Artikel „Einführung des BGM“ empfehlen.

Bei Fragen zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement kannst du mir gerne eine E-Mail an die info@outness.de oder eine Nachricht über das Kontaktformular schicken!

Sport frei!

Dein Hannes

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Was ist Betriebliches Gesundheitsmanagement? BGM einfach erklärt!

Was ist Betriebliches Gesundheitsmanagement? BGM einfach erklärt!

Was ist Betriebliches Gesundheitsmanagement? BGM einfach erklärt!

Häufig stellt sich die Frage „Was ist Betriebliches Gesundheitsmanagement?“. Und diese Frage zum BGM kann grundsätzlich einfach erklärt werden, aber auch wahnsinnig kompliziert!

Nachfolgend eine einfache Erklärung zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) in nur zehn Worten:

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist das Zusammenspiel von Arbeitsschutz, Eingliederungsmanagement und Gesundheitsförderung.

Im Vergleich dazu, gibt es allerdings auch wahnsinnig komplizierte Definitionen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements:

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist die Gestaltung, Lenkung, Entwicklung und Struktur von Prozessen, um die Arbeit, Organisation, Verhalten und Verhältnisse am Arbeitsplatz gesundheitsförderlicher für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie das Unternehmen an sich, zu gestalten.

Sofern du bei der zweiten Definition NICHTS verstanden hast, dann ist das überhaupt kein Problem. Nachfolgend gehen wir auf die einzelnen Elemente des Betrieblichen Gesundheitsmanagements im Detail ein.

Betriebliches Gesundheitsmanagement als übergeordnetes Dach

Du musst dir das Betriebliche Gesundheitsmanagement als eine Art Dach eines Hauses vorstellen. Das Haus besteht aus insgesamt drei Säulen und das BGM ist über den Säulen als übergeordnetes Dach angelegt, was die drei Säulen darunter miteinander verbindet.

Was ist Betriebliches Gesundheitsmanagement? BGM einfach erklärt! Definition Betriebliches Gesundheitsmanagement

Die erste Säule des BGM – Das Arbeitsschutzmanagement (ASM)

Die erste Säule des Betrieblichen Gesundheitsmanagement ist das Arbeitsschutz-Management (ASM). Der Arbeitsschutz dient zum Schutz der Beschäftigten vor berufsbedingten Gefahren und Belastungen. Ziel des Arbeitsschutzes ist die Arbeitssicherheit und Arbeitserleichterung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Regelungen zum Arbeitsschutzmanagement werden durch das Arbeitsschutzgesetz und Arbeitssicherheitsgesetz geregelt.

Der Arbeitsschutz ist sowohl für die Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer verpflichtend. Vor allem Führungskräfte und Vorgesetzte sollten die Sicherheit und den Gesundheitsschutz gezielt planen, organisieren und managen. Mit entsprechenden Sicherheitsstandards können Unfälle vermieden und der Schutz verbessert werden.

Die zweite Säule des BGM – Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM)

Die zweite Säule des Betrieblichen Gesundheitsmanagement ist das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM). Im Vergleich zum Arbeitsschutz ist das Betriebliche Eingliederungsmanagement nur für den Arbeitsgeber verpflichtend. Der Arbeitnehmer hat die freie Wahl, ob er Gebrauch vom Betrieblichen Eingliederungsmanagement macht. Somit ist es für die Beschäftigten nicht verpflichtend.

Das BEM hat das Ziel, die Arbeitsunfähigkeit eines Arbeitnehmers, nach einer längeren Erkrankung, zu überwinden. Somit soll eine erneuter Arbeitsausfall vorgebeugt sowie der Arbeitsplatz des Betroffenen erhalten bleiben.

Das Betriebliche Eingliederungsmanagement sollte immer eingesetzt werden, wenn ein Arbeitnehmer im Laufe eines Arbeitsjahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig war. Der Betriebs- bzw. Personalrat sowie die Schwerbehindertenvertretung sollte dabei beteiligt sein, sofern vorhanden. Die Regelungen zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement sind im neunten Sozialgesetzbuch zu finden.

Die dritte Säule des BGM – Die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)

Die dritte Säule des Betrieblichen Gesundheitsmanagement ist die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF). Diese Säule ist sowohl für Arbeitgeber, als auch Arbeitnehmer freiwillig.

Das BGF umfasst alle betrieblichen Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit und dem Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Beispielsweise kann vorsorglich die Gesundheit durch Präventionsmaßnahmen, Verhaltens- und Verhältnisprävention gestärkt werden. Die Betriebliche Gesundheitsförderung wird im fünften Sozialgesetzbuch geregelt.  

Beispiele für Maßnahmen aus der Säule der Betrieblichen Gesundheitsförderung sind:

  • Arbeitsplatzbezogenes Gesundheitstraining (Verhaltensprävention);
  • Zertifizierte Ernährungsschulungen mit Bezug zum Arbeitsplatz (Verhaltensprävention);
  • Maßnahmen zur Suchtprävention wie Rauchentwöhnung (Verhaltensprävention);
  • Schulungen der Führungskräfte zur gesunden Führung (Verhältnisprävention);
  • Ergonomische Anpassungen der Arbeitsplätze (Verhältnisprävention);
  • Einführung von neuen Arbeitsmitteln zur Förderung der Gesundheit (Verhältnisprävention).

Ganz wichtig: Betriebliche Gesundheitsförderung allein, ist noch KEIN betriebliches Gesundheitsmanagement! Es wird erst zum BGM, wenn alle drei Säulen miteinander in Verbindung stehen.

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) = Das Zusammenspiel aller Säulen

In vielen Unternehmen werden die drei genannten Säulen Arbeitsschutzmanagement, Betriebliches Eingliederungsmanagement und die Betriebliche Gesundheitsförderung einzeln betrachtet. In diesem Falle kann NICHT von einem Betrieblichen Gesundheitsmanagement gesprochen werden. Erst, wenn alle drei Säulen gezielt ineinander greifen und mit weiteren Unternehmensbestandteilen kombiniert werden, handelt es sich um ein nachhaltiges und ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement.

Was ist Betriebliches Gesundheitsmanagement? BGM einfach erklärt! Definition Betriebliches Gesundheitsmanagement.
Das Zusammenspiel von BGF, BEM, ASM

Um das Ganze zu verdeutlichen, folgendes Beispiel:

Ein Mitarbeiter erlebt einen Unfall beim Anheben einer schweren Kiste und zieht sich dabei eine Muskelverletzung am Rücken zu. Dieser Unfall wird von einem anderen Mitarbeiter bzw. dem Vorgesetzten aufgenommen und an den Arbeitsschutzbeauftragten weitergeleitet (ASM). Der verletzte Mitarbeiter fällt für sechs Wochen krankheitsbedingt aus. Auf Grund der längeren Fehlzeit wird der Mitarbeiter zu einem Gespräch für die betriebliche Eingliederung eingeladen (BEM). Im Rahmen des Gespräches wird nochmals der Unfall rekonstruiert und Maßnahmen erörtert, damit dieser Unfall nicht nochmal passiert (BEM & ASM). Der Mitarbeiter beginnt im sogenannten „Hamburger Modell“ die Wiedereingliederung in die Arbeit (BEM). Es wird eine Hebehilfe für schwere Lasten angeschafft (BGF – Verhältnisprävention). Darüber hinaus werden alle Mitarbeiter zum Umgang mit der Hebehilfe geschult, um solche Unfälle in Zukunft zu vermeiden (ASM). Des Weiteren wird ein arbeitsplatzbezogener Rückenschulkurs im Betrieb integriert (BGF-Verhältnisprävention). Hierbei wird das richtige Heben, Bücken und Tragen vermittelt sowie die Muskulatur gezielt gekräftigt (BGF-Verhaltensprävention).

Im oben genannten Beispiel sind alle drei Säulen miteinander verbunden, sodass es sich um ein ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement handelt.

Falls du wissen möchtest, warum du ein Betriebliches Gesundheitsmanagement einführen solltest, dann lies meinen Artikel „Warum Betriebliches Gesundheitsmanagement?“ sowie den Artikel „Vorteil und Nutzen von BGM“. Außerdem empfehle ich dir unseren Artikel zur „Einführung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements„.

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