Produktivitätssteigerung durch Zeitmanagement

Produktivitätssteigerung durch Zeitmanagement

Produktivitätssteigerung durch Zeitmanagement

Produktivitätssteigerung durch Zeitmanagement:

Viele von uns klagen über zunehmenden Stress auf der Arbeit. Oftmals schaffen wir es nicht, unseren Berg an Aufgaben abzuarbeiten, ohne dabei in Stress zu geraten. Und passend zum Jahreswechsel, wollen vielleicht viele von uns, mehr Ordnung und Struktur im Arbeitsalltag integrieren. Aus diesem Grund teilen wir Euch heute unsere 4 Schritte für eine Produktivitätssteigerung durch Zeitmanagement mit.

Podcast-Episode: Produktivitätssteigerung durch Zeitmanagement

Schritt 1: To-Do-Liste erstellen
  • Gedanken sammeln und alle Aufgaben aufschreiben, die man noch erledigen muss
  • wirklich ungefiltert alle Gedanken aufschreiben
  • am Abend für den nächsten Tag planen
  • Schlagwörter nutzen
  • Aufgaben nach dem Eisenhower-Prinzip ordnen, anschließend To-do-Liste schreiben
  • Liste hilft, einen Überblick zu bekommen und Zeiten effektiv einzuteilen
  • Komplexe Aufgaben in Teilschritte unterteilen und ggf. an verschiedenen Tagen bearbeiten (so bleibt die Motivation vorhanden)

Schritt 2: Aufgaben nach dem Eisenhower-Prinzip ordnen
  • Welche Aufgaben sind wirklich wichtig?
  • Welche Aufgaben kann ich deligieren?
  • Welche Aufgaben können verschoben werden?
  • Können Aufgaben verworfen werden?
  • Aufgaben terminieren
  • durch das Prinzip können Aufgaben nach Dringlichkeit und Wichtigkeit geordnet werden

Schritt 3: To-dos priorisieren
  • schreibe auf, welche Aufgaben am wichtigsten sind
  • durch Priorisierung kann die Produktivität gesteigert werden
  • gliedere die Aufgaben nach Dringlichkeit

Schritt 4: Erfolge reflektieren
  • Welche Aufgaben habe ich erledigt?
  • Erfolge feiern! Was habe ich geschafft?
  • To-dos für den nächsten Tag neu ordnen, ggf. neue Priorisierung

Fazit: Produktivitätssteigerung durch Zeitmanagement

Wir haben Euch unsere 4 Schritte gezeigt, wie der Arbeitsalltag besser strukturiert werden kann – für mehr Erfolg und weniger Stress! Wichtig ist, dass man sich Prioritäten setzt, um Wichtiges von Unwichtigem zu trennen! Die To-do-Listen helfen einem zu sehen, welche Aufgaben zu wann erledigt sein müssen und schaffen Struktur. Gutes Gelingen!

Wie strukturiert Ihr Euren Tag? Welche Tipps und Tricks habt Ihr noch? Schreibt uns gern eine E-Mail. Hier unsere KONTAKTDATEN.

YouTube-Episode: Produktivitätssteigerung durch Zeitmanagement

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5 Tipps für mehr Ruhe im Büro

5 Tipps für mehr Ruhe im Büro

5 Tipps für mehr Ruhe im Büro:

Ihr könnt Euch im Büro nicht konzentrieren? Der laute Drucker steht in der Nähe? Ständig geht jemand durch die Tür? Und die Kaffeemaschine neben Euch wird durchgängig bedient?

Dann haben wir heute fünf simple Tipps für Euch, die für mehr Ruhe im Büro sorgen und eine angenehme Arbeitsatmosphäre schaffen! Alles ganz ohne großen Aufwand oder Geldbeutel.

Podcast-Episode: 5 Tipps für mehr Ruhe im Büro

Tipp 1: Büroschränke umstellen

Ihr sitzt in einem Büro, dass nur so von Lärmquellen wimmelt? Und wollt gern was ändern? Dann fangt doch ganz einfach bei der Raumaufteilung an. Schaut Euch im Raum um und überlegt Euch, wie Ihr Eure Büroschränke umstellen könnt, um sie als Raumteiler zu nutzen. Die Möbel können an richtiger Stelle die lästigen Geräusche von Drucker und Co. schlucken. Außerdem schaffen Sie einen Rückzugsort, wenn Ihr Euch das Büro mit mehreren Arbeitskollegen und –kolleginnen teilen müsst.

Tipp 2: Vorhänge nutzen

Wenn Ihr die Schränke nicht umstellen dürft oder könnt, dann greift auf Vorhänge zurück. Sie schlucken die Schallwellen, sorgen für eine verbesserte Akustik und schaffen Ruhe im Raum. Weiterer Vorteil ist, dass Ihr sie auch als Raumteiler an der Decke anbringen könnt. Sie wirken wahre Wunder! Wenn Ihr keine Vorhänge habt, können es auch Gardinen, Lamellen oder sogar Decken sein.

Tipp 3: Schreibtische neu anordnen

Ihr teilt Euch das Büro mit jemandem und sitzt Euch face-to-face gegenüber? Das ist eher ungünstig, denn so treffen beispielsweise beim Telefonieren Eure Schallwellen aufeinander und Ihr werdet automatisch immer lauter. Die Folge? Starker Lärm. Daher unser dritter Tipp: Stellt die Schreibtische um! Es gibt zwei Möglichkeiten, die Schreibtische sinnvoll aufzustellen. Entweder sitzt Ihr künftig Rücken an Rücken (sodass jeder an eine Wand schaut) oder stellt die Schreibtische versetzt auf. So treffen Eure Schallwellen nicht aufeinander und Ihr könnt besser arbeiten.

Tipp 4: Dekorieren

Die vorherigen Tipps beachtet Ihr schon, aber reichen noch nicht? Was haltet Ihr dann von neuer Deko im Büro? Stellt Euch tolle Grünpflanzen ins Büro. Sie reduzieren nicht nur den Lärm, sondern sorgen gleichzeitig noch für ein größeres Wohlbefinden im Büro und mindern den Stress. Auch schallabsorbierende Bilder können zum Einsatz kommen!

Tipp 5: Drucker, Kopierer, Schredder auslagern

Wohl eines der größten Konzentrationskiller sind Drucker, Kopierer und Schredder im Büro. Daher unser fünfter und letzter Tipp: Wenn Ihr könnt, dann verlagert laute Geräte in einen separaten Raum oder nutzt Raumteiler.

Fazit: 5 Tipps für mehr Ruhe im Büro

Es ist enorm wichtig, dass Ihr Lärmquellen aus eurem Büro verbannt bzw. reduziert. Denn Bürolärm wirkt sich kontrapoduktiv auf die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit aus. Mit kleinen und einfachen Mitteln könnt Ihr Euren Büroraum umgestalten und für mehr Zufriedenheit, Motivation und Produktivität sorgen. Probiert Ruhezonen zu gestalten, Trennwände aufzustellen oder Dekoelemente einzusetzen, um Euch das Arbeiten so angenehm wie möglich zu machen. Wenn Ihr noch weitere Tipps und Ideen habt, wie man Lärm im Büro reduzieren kann, dann schreibt uns gern!

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Onboarding von neuen Mitarbeitenden

Onboarding von neuen Mitarbeitenden

Onboarding von neuen Mitarbeitenden:

Willkommen an Bord!
Es geht zwar nicht zur See, dafür aber auf eine Art große Abenteuerreise, nämlich den neuen Job! Egal ob in der Produktion oder in einer leitenden Position. Für jeden Neuling ist es eine aufregende Zeit. Man kommt in ein neues Team, es warten neue Aufgaben und
Arbeitsabläufe auf einen.

Um neue Mitarbeitende zu gewinnen und ihnen in den ersten Tagen unter die Arme zu greifen, können Arbeitgebende mit einem umfangreichen „Onboarding“ viele Hürden aus dem Weg schaffen, sodass potenzielle Arbeitnehmemende problemlos
andocken können.

Podcast-Episode: Onboarding von neuen Mitarbeitenden

Was ist Onboarding?

„Onboarding“ (deutsch „an Bord holen/nehmen“) ist ein Begriff aus dem Personalmanagement. Er bezeichnet das Einstellen (oder die Personalbeschaffung) und die
Aufnahme neuer Mitarbeiter durch ein Unternehmen und vor allem alle Maßnahmen, welche die Eingliederung (Integration) fördern – laut Wikipedia

Zunehmender Fachkräftemangel und steigende Fluktuationsraten sorgen dafür, dass direkte und indirekte Kosten für Neueinstellungen von Mitarbeitenden zunehmen. Daher ist es wichtig das Interesse von qualifiziertem Personal zu wecken, dieses ins Boot zu holen und dafür zu sorgen, dass es schnell und unkompliziert in den laufenden Arbeitsprozess
hineinwächst. Für den ersten Eindruck gibt es keine 2. Chance, doch der entscheidet meist
über Engagement und Motivation des neuen Mitarbeitenden. Damit dabei nichts schief
gehen kann, ist es wichtig die Phasen des Onboardings zu kennen und den/die neu/e
Mitarbeiter/in in jeder dieser Phasen zu unterstützen. Eine schlechte Einarbeitung bzw.
eine schlecht organisierte erste Woche kann dazu führen, dass Neulinge sich gegen das
Unternehmen entscheiden.

Welche Phasen muss ich beim Onboarding bedenken?

  1. Phase
  • nach dem Einstellungsgespräch/ vor dem ersten Arbeitstag
  • Vertrag/Vereinbarungen und Informationen (Dienstbeginn und Treffpunkt für den ersten Arbeitstag, ebenso mitzubringende Arbeitsmaterialien) zusenden
  • Dokumente anfordern (Sozialversicherungsnummer, Krankenkasse, Personalfragebogen, …)
  • Ansprechpartner benennen (Paten benennen, an den sich der Neuling in den ersten Tagen oder Wochen halten kann)
  • Arbeitsplatz vorbereiten (Arbeitsplatz/Schreibtisch vorbereiten, Telefon einrichten, Bürobedarf, Passwörter,…)
  • Einarbeitungsplan erstellen (der Plan für die erste Woche sollte zum ersten Arbeitstag stehen, inklusive Laufzettel, Einkleiden, Schlüsselausgabe, Dienstausweis, erste Arbeitsaufgaben und Einarbeitung in zukünftige Projekte)
  • Wer zukünftigen Mitarbeiter*innen bei der Wohnungssuche unterstützt, kann einiges für das Arbeitgeberimage tun
  1. Phase – am ersten Arbeitstag
  • Begrüßung
  • Willkommensmappe mit allen nötigen Informationen (Passwörtern oder ggf. Nettigkeiten)
  • Rundgang – Alle wichtigen Räumlichkeiten und Wege zeigen, entsprechend Kollegen vorstellen
  • Gemeinsam Essen – MA erfährt gleich, wo die Kantine zu finden ist, erste Kontakte können geknüpft werden
  • Feedbackgespräch – kurze Rückmeldung, wie wird/war der erste Tag

  1. Phase – Einarbeitungs- und Probezeit
  • Einarbeitung durch Kennenlernen aller Arbeitsbereiche
  • Schulungen/Weiterbildungen anbieten
  • Mitarbeitergespräche (um offene Fragen und Wünsche zu klären)
  • Teambuilding-Events/ oder Ausflüge – der/die neue Angestellte soll möglichst schnell ins Team integriert werden. Um auch nach außen als Einheit zu wirken, ist es wichtig Außentermine gemeinsam wahrzunehmen.

Fazit: Onboarding von neuen Mitarbeitenden

Um Euch das Onboarding noch etwas zu erleichtern, haben wir noch 3 Tipps, welche Fehler
häufig passieren, Ihr aber tunlichst vermeiden solltet, damit die Vorfreude nicht vor dem
ersten Arbeitstag schon in Demotivation umschlägt.


1. Lasst den Kontakt zwischen Vorstellungsgespräch und erstem Arbeitstag nicht
abbrechen. Ein kurzer Anruf oder eine Mail, ob noch Fragen aufgetreten sind oder ein
„Wir freuen uns auf Sie“ können motivierend sein.


2. Überfordert Euren Neuankömmling nicht mit zu vielen Aufgaben am ersten Tag, lasst
ihnen Raum und Zeit, auch mal um erste neue Kontakte zu knüpfen.


3. Überfordert Euren Neuankömmling nicht mit zu vielen Informationen. Das bringt
nichts. Irgendwann ist der Speicher voll. Auch in diesem Fall gilt, weniger ist mehr.

Also packts an und macht es euren Neuankömlingen so schön wie möglich! Ganz vielErfolg. Habt ihr noch Fragen zum Onboarding oder wollt uns eure Erfahrungen mittelen, dann meldet euch!

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Wenn Arbeitnehmende plötzlich zu Pflegenden werden

Wenn Arbeitnehmende plötzlich zu pflegenden werden

Wenn Arbeitnehmende plötzlich zu Pflegenden werden

Wenn Arbeitnehmende plötzlich zu Pflegenden werden:

Und plötzlich ist alles anders…

Von jetzt auf gleich kann ein Unfall oder eine Erkrankung alles auf den Kopf stellen. Ein Sturz, ein Schlaganfall oder ein Badeunfall kann dazu führen, dass unsere Liebsten, egal ob jung oder alt, plötzlich auf unsere vollumfängliche Pflege und Unterstützung angewiesen sind.

Meist bleibt nicht viel Zeit, um den ersten Schock zu verdauen, die ersten klaren Gedanken zu fassen und gleichzeitig alles Nötige zu organisieren.

Wer vorab Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Pflegevereinbarungen zeitnah, selbstständig und im vollen Umfang seiner eigenen Kräfte und Fähigkeiten vorbereitet, kann seinen Angehörigen viel Arbeit abnehmen. Gibt es all diese Unterlagen nicht, muss schnell gehandelt werden.

Wie wird der Angehörige umsorgt, kann er/sie wieder nach Hause, muss ein Pflegeplatz organisiert werden, wenn ja für wie lange? All diese Fragen müssen rasch beantwortet werden.

Podcast-Episode: Wenn Arbeitnehmende plötzlich zu Pflegenden werden

Ersten Schritte im plötzlichen Pflegefall

Der Alltag und das Leben müssen trotz Einschränkungen weitergehen. Wer sich entscheidet, die Pflege seiner Angehörigen selbst zu übernehmen, setzt sich einer zunehmenden Belastung aus. Um alles unter einen Hut zu bekommen und besser vereinbaren zu können, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Es gibt eine kurzzeitige Arbeitsverhinderung, Pflegezeit, Familienpflegezeit und noch weitere Möglichkeiten, um eine Auszeit zunehmen. Teilweise müssen dafür schriftliche Anträge innerhalb bestimmter Fristen gestellt werden und es gibt finanzielle Hilfen vom Staat, um Lohneinbußen abzufedern.

  1.  kurzzeitige Arbeitsverhinderung
  2. Freistellung oder Teilzeit durch die „Pflegezeit“
  3. Begleitung in der letzten Lebensphase durch eine besondere Form der „Pflegezeit“
  4. „Familienpflegezeit“

Pflegende Angehörige sind die tragende Säule im deutschen Pflegesystem und werden dementsprechend zunehmend gefördert. Auch als Arbeitgebende solltet Ihr wissen, wie Ihr Eure Angestellten in einem solchen Fall unterstützen könnt. Denn pflegende Angehörige opfern sich meist voll und ganz für ihre Liebsten auf. Zeigt auf jeden Fall Verständnis für ihre Situation, bietet Ihnen gegebenenfalls einer der oben genannten Möglichkeiten, um eine Auszeit nehmen zu können. Informiert Eure Angestellten über eine eventuelle individuelle Pflegeberatung (nach § 7a SGB XI) darauf haben Versicherte und ihre Angehörigen einen Rechtsanspruch. Darin erhalten sie alle nötigen Tipps rund um Verhinderungspflege (§ 39 SGB XI), Kurzzeitpflege, Urlaub mit dem Pflegebedürftigen in einem Pflegehotel, Unterstützung im Alltag (Einkaufshilfe, Essen auf Rädern, Haushaltshilfe uvm.), Tages- und Nachtpflege. Was jedoch besonders wichtig ist, das Pflegende vor allem Verantwortung für sich selbst übernehmen müssen, sie können sich nur solange umfangreich um andere kümmern, solange sie auch selbst fit und gesund sind.

Fazit: Wenn Arbeitnehmende plötzlich zu Pflegenden werden

Ihr solltet Eure Angestellten gelegentlich daran erinnern, dass sie auf sich und ihre Gesundheit achten sollten, alle Gesundheitsfördernden Maßnahmen für sich nutzen, eventuell Kuren in Anspruch nehmen oder Hilfe bei Selbsthilfegruppen suchen. Wenn Ihr weitere Tipps habt oder Fragen, meldet Euch gern. Bleibt gesund und achtet auf Euch und Eure nächsten

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Präsentismus

Präsentismus

Präsentismus:

„Augen zu und durch! Den einen Tag schaff ich schon.“

Dann schmeißen wir uns ein paar Pillen ein und schleppen uns völlig kaputt zur Arbeit, obwohl wir eigentlich ins Bett gehören.

Ein schlechtes Gewissen den Kolleg*innen gegenüber, das Pflichtgefühl dem Chef/der Chefin gegenüber oder die Angst, den so dringend benötigten Job zu verlieren, bringen uns nicht selten dazu, zur Arbeit zu gehen, obwohl wir eigentlich krank sind.

Präsentismus – „Anwesenheitszwang“ ist in der Arbeitswissenschaft das Verhalten von Arbeitnehmern, auch trotz Krankheit am Arbeitsplatz zu erscheinen.

Podcast-Episode: Präsentismus

Ein Trend der modernen Arbeitswelt, der in Zeiten von Corona schwerwiegende Folgen haben kann. Die Gefahr weitere Kolleg*innen, Kunden oder Klienten anzustecken und für weitere krankheitsbedingte Ausfälle zu sorgen, ist groß. Aber auch außerhalb einer Pandemie, lohnt es sich nicht, krank zur Arbeit zu erscheinen. Denn aufgrund gesundheitlicher Probleme ist der Betroffene nicht voll leistungsfähig, arbeitet ungenau, unkonzentriert oder gar mit einem gewissen Sicherheitsrisiko. Warum also das alles?

Schon bekannte Arzneimittelhersteller suggerieren in der TV Werbung, dass „krank sein“ eine Schwäche darstellt, dass wir bei einem grippalen Infekt schnell wieder fit sein müssen, um Geld zu verdienen und um die Familie versorgen zu können. Hier werden die Ängste vieler Arbeitnehmer aufgegriffen. 2/3 der Erwachsenen ist schon einmal krank zur Arbeit gegangen, weil sie der Meinung waren:

  • Niemand anderes können ihre Arbeit machen
  • Es wäre zu viel zu erledigen
  • Sie hätten keine Zeit, um krank zu sein, weil Projekte fertig werden müssen
  • Es hätte negative Konsequenzen
  • Sie könnten ihren Arbeitsplatz dadurch verlieren
  • es könne sie niemand vertreten (Personalmangel)
  • das Betriebsklima würde darunter leiden · sie haben schon zu viele Fehltage

Welche Branchen sind besonders von Präsentismus betroffen?

Vor allem in der Pflege nimmt Präsentismus deutlich zu. Unter den Betroffenen waren 23% die schon einmal arbeiten waren, obwohl ihnen der Arzt davon abgeraten hat. Aufgrund der Coronapandemie haben sich die Bedingungen weiter verschlechtert und immer mehr Pflegepersonal schleppt sich krank zur Arbeit.

In einigen Unternehmen wird dieser Trend sogar unterstützt, in dem Anwesenheits-Prämien gezahlt werden. Ursprünglich wurde Präsentismus gefördert um Absentismus (nicht zur Arbeit erscheinen, obwohl man gar nicht krank oder verhindert ist) zu reduzieren. Der Schuss ging auf Dauer nach hinten los. Denn Präsentismus kann sowohl für Arbeitnehmer*innen als auch für Arbeitgeber*innen Folgen haben. Betroffenen können sich nicht angemessen erholen, Krankheiten werden chronisch und Beschäftigte fallen womöglich noch länger aus. Im Falle von Infektionskrankheiten droht die Ansteckung weiterer Kollegen. Auch das Fehler- und Unfallrisiko steigt nachweislich. Dies ist untragbar in medizinischen, pflegerischen oder pädagogischen Bereich beispielsweise.

Fazit: Präsentismus

Solltet auch Ihr Mitarbeiter*innen beobachten, die nicht 100% fit sind, kränkeln oder über Unwohlsein klagen, schickt diese nach Hause oder gleich zum Arzt. Und auch als Arbeitgeber solltet Ihr noch einmal tief in Euch hineinhören, ob es wirklich sinnvoll ist, sich krank zur Arbeit zu schleppen. Habt Ihr Euer Personal gut eingearbeitet, läuft der Laden auch mal 2-3 Tage ohne Euch! Werdet gesund und fit und seid Vorbild!

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Unpünktliche Mitarbeitende

unpünktliche mitarbeiter

Unpünktliche Mitarbeitende

Unpünktliche Mitarbeitende:

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben! Manchmal auch den Chef.  

Pünktlichkeit ist eine Tugend. Natürlich gibt es immer Gründe für Unpünktlichkeit. Jeder kann sich mal verspäten. Mal hat der Wecker nicht geklingelt, die Bahn hat sich verspätet oder die Straßen waren verstopft.

Wer jedoch immer zu spät kommt, macht sich bei Kollegen und auch Freunden rasch unbeliebt. Pünktlichkeit hat etwas mit Respekt zu tun. Wer andere warten lässt, nimmt in Kauf, dass diese warten müssen oder Zeit mit Warten verschwenden. Zeit, die sie vielleicht anders hätten nutzen können. Doch auch wer Kollegen oder Angestellte warten lässt, arbeitet nicht effizient, stört Arbeitsabläufe und das Betriebsklima. Um dem vorzubeugen, ist es wichtig, den Trödler auf sein Fehlverhalten hinzuweisen und auf die Konsequenzen aufmerksam zu machen. Wie das am besten funktioniert, haben wir für Euch zusammengetragen.

Podcast-Episode: Unpünktliche Mitarbeitende

Was tun, wenn die Angestellten unpünktlich sind?

Auch wenn es nicht Aufgabe von Vorgesetzten oder KollegInnen ist, Angestellte und Mitarbeitende zu erziehen, ist dies das Mittel der ersten Stunde. Am besten gelingt es in Form vom Vorbild sein. Wer von anderen erwartet pünktlich zu sein, sollte dies auch genauso vorleben. Und wer seine Pappenheimer kennt und weiß, was ihn/sie erwartet, kann seine Erwartungshaltung vorab klar äußern („Herr/Frau Meier seien Sie morgen pünktlich. / Ich erwarte die Zuarbeit pünktlich um xx Uhr in meinem Postfach.“). Sollten Angestellte/Mitarbeitende trotzdem nicht zur rechten Zeit zur Stelle sein, solltet Ihr pünktlich mit der Besprechung oder dem Vortrag starten. Somit wird deutlich, dass Unpünktlichkeit nicht geduldet wird.

Verspätungen sollten nicht ignoriert werden. Um eine Besprechung oder einen Vortrag nicht zu unterbrechen, kann man darüber hinwegsehen. Eine Reaktion, auch im Nachhinein oder gegebenenfalls unter 4 Augen sollte jedoch stattfinden, um die eigene Erwartungshaltung noch einmal zu unterstreichen. Solche Kritik- oder Mitarbeitergespräche sollten solange stattfinden, wie auch die Unpünktlichkeit des Kollegen/Angestellten anhält.

Mitarbeitende, die ihr Verhalten nicht ändern, sollten auf Konsequenzen hingewiesen werden und eventuell auch erfahren. Ein Vermerk in der Personalakte oder sogar eine Abmahnung sind je Lage eine mögliche Folge.

Fazit: Unpünktliche Mitarbeitende

„Besser spät, als nie“ – gilt somit nur bei Glückwünschen zum Geburtstag oder der Ankunft des Weihnachtsmannes. Beim ersten Date oder dem Vorstellungsgespräch, ist das zu spätkommen ein k.o.-Kriterium. Wer also seine Freunde oder Kollegen nicht verprellen möchte, sollte an seiner Pünktlichkeit arbeiten. Denn für Verbesserungen ist es nie zu spät.

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e-Health-Talk 2021 – „Chancen und Risiken digitaler Anwendungen im und für den Fitnessmarkt“ – Dr. Martin Zinner

e-Health-Talk 2021 – „Chancen und Risiken digitaler Anwendungen im und für den Fitnessmarkt“ – Dr. Martin Zinner

e-Health-Talk 2021 – „Chancen und Risiken digitaler Anwendungen im und für den Fitnessmarkt“ – Dr. Martin Zinner:

Kennt Ihr auch diese unangenehm großen Viecher, die jeden noch so kleinen Fetzen an Motivation heißhungrig verschlingen und drohen Euch in den Arm zu beißen, sobald Ihr die Tür zum Joggen öffnet? Genau Schweinehunde!

Immer wieder finden sie Gründe, warum es uns unmöglich ist, Sport zu machen. Im Frühjahr 2020 kam erschwerend hinzu, dass aufgrund der Coronapandemie die Fitnessstudios schließen mussten. Dann kamen Ausgangssperren und Kontaktverbote, sodass das Trainieren, zuhause und dann noch allein, deutlich an Attraktivität verlor.

Laut einiger Studien machten sich digitale Anwendungen im Fitnessbereich beliebt. Es ergab sich 2021 ein Trend unter anderem für Online-Trainings, wearable Technology, virtual Trainings und mobile exercise Apps. Deren Nutzen oder auch Risiko erläuterte Dr. Christoph Zinner im e-Health-Talk. Die wichtigsten Facts des Talks erfahrt Ihr in der heutigen Podcastepisode.

Podcast-Episode: e-Health-Talk 2021 – „Chancen und Risiken digitaler Anwendungen im und für den Fitnessmarkt“ – Dr. Martin Zinner

Online- und virtual Training

Beide Formen sind kaum voneinander abzugrenzen.

Vorteile:

  • es funktioniert live oder auch via Aufzeichnung und ist somit immer verfügbar
  • man kann Kraft, Ausdauer und Gleichgewicht trainieren und auch das Stretching
  • zumeist günstiger als die Mitgliedschaft in einem Studio
  • es ist zeit-, orts- und wetterunabhängig
  • höhere Sicherheit (vor allem für Frauen, die in der Dunkelheit nicht allein auf die Straße wollen – zum Joggen oder den Weg ins Fitnessstudio)

Wearable Technology und Apps

Umsatz ist seit 2020 deutlich gestiegen, wird sich aber in den kommenden Jahren nicht weiter steigern.

Vorteile:

  • Motivation durch Apps ist laut Studien höher (hält aber meist nicht länger als 3 Monate)
  • Motivation zur Bewegung bei Apps wird durch Spiele oder eine Challenge gesteigert

Nachteile der digitalen Fitnessangebote:

  • Soft- oder Hardwareprobleme
  • Technische Fertigkeiten werden nicht kontrolliert
  • Es bestehen Gesundheitsrisiken durch fehlende Aufsicht
  • Genauigkeit der Messungen sind fraglich
  • Datensicherung
  • Wie erkennt man gute Angebote?

Fitnessstudios erfreuen sich aber weiterhin großer Beliebtheit.

Trotz der Coronapandemie werden diese wieder gut gebucht. Digitale Fitnessangebote haben sich in der Gesellschaft etabliert. Trotzdem gibt es, wie überall, Vor- und Nachteile. Die Technologie wird weiterentwickelt. Mit entsprechenden Informationen, kann uns eine App raten, nicht ins Übertraining zu gehen und somit Verletzungen vorbeugen. Um die Informationen und Daten optimal auswerten zu können, bleibt die Unterstützung durch den Menschen, in Form eines realen Trainers. Hört und schaut gerne in den e-Health-Talk 2021 rein! Habt Ihr Fragen? Dann schreibt uns gern!

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e-Health-Talk 2021 – „Dermanostic“ – der Hautarzt für die Hosentasche

e-Health-Talk 2021 – „Dermanostic“ – der Hautarzt für die Hosentasche

e-Health-Talk 2021 – „Dermanostic“ – der Hautarzt für die Hosentasche:

„Das juckt mich überhaupt nicht!“ – mit Dermanostic ist das auch gar kein Thema mehr.

Dermanostic ist die Gesundheitsapp, die Euch den Gang zum Hautarzt erspart. Immer mehr Menschen leiden an Hautkrankheiten. Soziale, biogene und anthropogene Umweltfaktoren beeinflussen das Wohlergehen des größten menschlichen Organs. Auch eine falsche oder ungesunde Ernährung, Stress und soziale Benachteiligung können Neurodermitis und Co. auslösen oder sogar verschlimmern.

Nicht umsonst wird sie als „Spiegel zur Seele“ bezeichnet. Doch leider gibt es nicht genügend Dermatologen, zumindest kriegt man bei ihnen schlecht Termine oder muss lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Diese Beobachtung machte sich Frau Dr. Alice Martin zunutze und entwickelte mit ihrem Mann und einem befreundeten Ehepaar die dermanostic App. Wie die App funktioniert und welche Rolle das BGM spielt, hat Hannes für Euch zusammengefasst.

Podcast-Episode: e-Health-Talk 2021 – „Dermanostic“ – der Hautarzt für die Hosentasche

Alles ganz easy, voraus gesetzt man lädt die App runter und registriert sich. Dann sollte man einen Fragebogen ausfüllen, in dem die Beschwerden und Vorerkrankungen (Juckreiz, Rötung, Schwellung, Allergien, o.Ä.) beschrieben werden. Anschließend wird man aufgefordert 3 Fotos von der oder den erkrankten Hautstelle(n) einzureichen. Ein großes Team, aus in Deutschland approbierte Fachärzten für Dermatologie, steht 24/7 zur Verfügung und wertet Eure Angaben und Fotos aus und Ihr bekommt umgehend Rückmeldung. Innerhalb von 24 Stunden erhaltet Ihr eine Diagnose, einen leicht verständlichen Arztbrief inklusive Therapieempfehlung und ein (Privat!)Rezept für Creme oder Medikamente. Pro Behandlung werden über die App 25€ fällig und können beispielsweise per PayPal überwiesen werden. Wer keine Geduld hat oder bei wem es wirklich dringlich ist, kann mit dieser App Zeit und Nerven sparen (Laut eigener Aussage, benötigen 92 % der Probanden, die die App bisher genutzt haben, keinen weiteren Hautarztbesuch).

Können Unternehmen die App nutzen?

Diese App können auch Unternehmen für ihr Präventionskonzept nutzen. Wer sich vertraglich bindet, kann seinen Mitarbeitern viele Vorteile bieten. Ob sie berufsbedingt erkrankt sind oder auch ein Familienmitglied einen Dermatologen benötigt, spielt dabei keine Rolle. Ziel ist es, durch die Nutzung der App eine frühzeitige Behandlung zu ermöglichen, um so Komplikationen zu reduzieren und Chronifizierungen zu verhindern. Weitere Vorteile liegen auf der Hand. Die Behandlung ist orts- und zeitunabhängig, effizient, anonym. Und lange Wartezeiten, zusätzliche Umwege zu Spezialisten oder die Verschlechterung des Zustandes des Mitarbeitenden durch späte Terminvergaben können ebenfalls umgangen werden. Wenn Ihr neugierig seid, hört und schaut rein. Habt Ihr Fragen an uns? Dann schreibt uns gern!

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„e-Health-Talk“ 2021 – Potenziale und Limitierungen digitaler Gesundheitsförderung und -management

„e-Health-Talk“ 2021 – Potenziale und Limitierungen digitaler Gesundheitsförderung und -management

„e-Health-Talk“ 2021 – Potenziale und Limitierungen digitaler Gesundheitsförderung und -management:

„Als das Thema in der Schule behandelt wurde, warst Du wohl auch Kreide holen oder?“

Diesen Satz kennen wir aus einer Zeit, in der Liebesbriefe noch mit Tinte geschrieben, Bewerbungen auf Papier in einer Mappe verschickt und das Internet von rüstigen Rentnern im Computerkurs gelöscht wurden. Die Zeiten ändern sich und die Welle der Digitalisierung nimmt uns alle mit.

Arbeitsplätze und die dazugehörigen Aufgaben gestalten sich um und auch Ideen müssen neu und anders umgesetzt werden. Auch im Bereich BGM muss digital weitergedacht werden. Vor allem in der heutigen (Pandemie)-zeit müssen wir immer auch einen Plan B in der Hinterhand haben.

Welche Chancen und Risiken birgt die Digitalisierung für den Fitness- & Gesundheitsmarkt? Darüber wurde an der IST-Hochschule für Management im e-Health Talk 2021 diskutiert. Worum es dabei genau ging, erfahrt Ihr in dieser und den nächsten zwei Podcast-Episoden.

Podcast-Episode: „e-Health-Talk“ 2021 – Potenziale und Limitierungen digitaler Gesundheitsförderung und -management

Den Anfang macht ein uns und Euch bekanntes Gesicht, nämlich Prof. Dr. Martin Lange. Er sprach im e-Health Talk zum Thema Potenziale und Limitierungen digitaler (betrieblicher) Gesundheitsförderung und -management. Er stellte die Technologien bzw. Kernelemente des digitalen Betrieblichen Gesundheitsmanagements vor und verglich diese mit den aktuell vorhandenen Möglichkeiten in diesem Bereich. Derzeit scheint e-Health noch nicht ideal umsetzbar zu sein, sodass man eher im Sektor der mobile health verbleibt. Digitale Lösungen, die sich dabei etabliert haben sind unter anderem:

  • digitale Kursformate (App oder Browserbasiert, die zum Teil zertifiziert sind und mit integriertem GKV-Bonus-System)
  • Befragungen und Surveys
  • Individuelle Challenges (z.B. Schrittzähler, alkohol- oder rauchfrei)
  • Teamwettbewerbe
  • Führungskräfte Coachings
  • Webinare und Videocontent

Anwendung finden diese beispielsweise in den Bereichen: Information und Kommunikation, Sensibilisierung, Kompetenzerwerb, Organisation und Planung oder auch der Motivation. Allerdings hat die DSGVO vor allem im Bereich BGM noch Vorbehalte. Von Seiten der privaten und gesetzlichen Krankenversicherungen gibt es aber immer mehr Zuspruch und Subventionierungen verschiedener Apps, die zur Gesunderhaltung beitragen können. Wenn Ihr wissen möchtet, um welche Apps es sich dabei handelt und was es sonst noch Wissenswertes gibt, dann hört und schaut rein. Ansonsten werden wir Euch die anderen Themen in den nächsten Episoden näher bringen. Habt Ihr Fragen? Dann schreibt uns gern!

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Die 10 Gebote des Betrieblichen Gesundheitsmanagements

10 Gebote des BGMs

Die 10 Gebote des Betrieblichen Gesundheitsmanagements

Die 10 Gebote des Betrieblichen Gesundheitsmanagements:

Du sollst nicht begehren Deines Nächsten BGM! Braucht Ihr ja auch gar nicht. Ihr seid ja schon auf einem guten Weg, ein unschlagbares BGM aufzubauen. Dranbleiben und reinhören, lohnt sich also.

Podcast-Episode: Die 10 Gebote des Betrieblichen Gesundheitsmanagements

Welche Regeln gibt es für die Einführung und Durchführung eines BGMs?

  1. Was Du nicht messen kannst, kannst Du nicht verbessern.

Feedback ist dabei das Schlüsselwort. Egal welche Maßnahmen Ihr in Eurem Unternehmen umsetzt oder umsetzen lasst, holt Euch Informationen ein, ob Eure Mitarbeitenden damit konformgehen. Haben sie etwas aus den Vorträgen mitnehmen können? Hat ihnen das Ambiente gefallen oder wie war die zeitliche Einteilung? Schon kleinste Anmerkungen führen dazu, dass Maßnahmen im Sande verlaufen, obwohl es nur kleinste Veränderungen bedarf, um das zu verhindern. Wer nicht fragt, bekommt auch keine Antworten. Und wer nicht fragt, kann auch nicht messen. Wie Ihr messen könnt und alles zum Thema „Kennzahlen“ findet Ihr HIER

  1. Rückwärts denken und vorwärts handeln

Dieser Ansatz funktioniert übrigens nicht nur im BGM, sondern lässt sich auf alle anderen Lebenssituationen übertragen. Idealerweise beginnt man mit einer Zielsetzung. Was möchtet Ihr zu wann erreichen? Nun überlegt, welche Schritte bis dahin nötig sind und plant alle Umstände mit ein, um dann vorwärts handeln zu können. Steckt Euch das große Endziel, was Ihr erreichen möchtet und steckt Euch Grobziele, die vielleicht in 1-2 Monaten erreicht sein sollen. Anschließend macht Euch Gedanken, welche Feinziele sich daraus ergeben, solche, die beispielsweise in 1-2 Wochen erledigt sein müssen. Auch zum Thema Eine passende Episode zum Thema„Ziele setzen“ findet Ihr HIER.

  1. Der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler

Diese These erklärt sich schon fast von allein. Natürlich müssen die Maßnahmen in Eurem BGM, den Bedürfnissen Eurer Mitarbeitenden angepasst sein. Ein Obstteller hilft dem rückenstrapazierten Pflegepersonal mit Fruktoseintoleranz herzlich wenig. Auch da hilft wieder Punkt 1 – holt Euch also ein Feedback ein. Das könnt Ihr ganz einfach in Form einer Mitarbeiterbefragung (auch dazu findet Ihr eine passende Episode HIER) machen. Die Ziele, Wünsche und Bedürfnisse der Mitarbeitenden sind die Anhaltspunkte bei der richtigen Maßnahmenfindung. Nicht die des BGM-Beauftragten oder des Budgetverwalters.

  1. Suche nicht nach der eierlegenden Wollmilchsau

Das ultimative Lösungsmittel gibt es nicht! Es gibt nicht den einen Kurs oder die eine Maßnahme, die alle glücklich und zufrieden macht. Deshalb macht gleich einen Haken dran und nehmt Euch Punkt 1-3 zu Herzen und versucht verschiedene Maßnahmen zu wählen, die zu den Bedürfnissen und Wünschen Eurer Mitarbeitenden passen. Habt Ihr mehrere Angebote zur Auswahl, bekommt Ihr mehr Teilnehmende zusammen, als nur die, auf die man immer zählen kann?! Dann wandelt die Maßnahmen entsprechend ab oder passt sie immer wieder neu an. Und dann seid Ihr auf der sicheren Seite.

  1. Fragen statt bestimmen

Schon in der Erziehung von Kleinkindern kann man beobachten, dass ein angebotenes Mitbestimmungsrecht viel effektiver ist als eine Vorschrift. Wir ein Rückenkurs angeordnet, hat keiner Lust darauf. Haben die Angestellten die Wahl zwischen dem Yoga und dem „Finde Deine innere Mitte“- Kurs, gibt man ihnen das Gefühl, mitbestimmen zu können. Dadurch sind sie motivierter, an einem der beiden Angebote teilzunehmen.

Fazit: Die 10 Gebote des Betrieblichen Gesundheitsmanagements

Wer ein erfolgreiches Betriebliches Gesundheitsmanagement in seinem Unternehmen etablieren möchte, sollte auf die Bedürfnisse, Wünsche und Anregungen der Mitarbeitenden eingehen. Ihr habt schon fünf Gebote von uns erfahren, welche man bei der Einführung und Durchführung eines BGMs beachten sollte. Weitere erfahrt Ihr, wenn Ihr die aktuelle Folge hört oder Euch unser Plakat mit den 10 GEBOTEN EINES BETRIEBLICHEN GESUNDHEITSMANAGEMENTS downloaded. Wenn Ihr weitere Tipps und Tricks erfahren möchtet, abonniert unseren Newsletter oder schreibt uns.

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