Wie aus High-Performance Teams richtige Dream-Teams werden | Interview mit Sven Ole Müller

Wie aus High-Performance Teams richtige Dream-Teams werden | Interview mit Sven Ole Müller

Wie aus High-Performance Teams richtige Dream-Teams werden | Interview mit Sven Ole Müller:

Heute ist Sven zu Gast. Er fährt die Hälfte seiner Arbeitszeit Fahrrad oder trainiert gerne. Rund 1000 Stunden im Jahr sitzt Sven auf dem Fahrrad und weitere 200 Stunden investiert er in Athletiktraining. Außerdem ist er Redner und Coacher für Führungskräfte in Unternehmen. Er zeigt, wie man aus High-Performance Teams richtige Dreams-Teams macht. Dazu erzählt er uns heute seine Geschichte.

Podcast-Episode: Wie aus High-Performance Teams richtige Dream-Teams werden | Interview mit Sven Ole Müller

Wer ist Sven Ole Müller?

Sven ist Jahrgang 1969, seit seinem 21. Lebensjahr selbständiger Unternehmen und Ultraasportler. Heute ist er überwiegend als Vortragsredner zum Thema Potentialentfaltung in Gemeinschaften und der Umwandlung von Träumen in greifbare Realitäten tätig.

Wie wurde Sven zum Keynote-Speaker und Ultraausdauersportler?

Sven war nicht immer Radsportler. Früher, in der DDR, wurde er als Leistungssportler für Leichtathletik gesichtet. Viel Zeit und Schweiß hat er in das Training investiert, beendete es jedoch, als es hieß, dass er nach Jena auf das Internat gehen soll. Er wollte seine Heimat nicht für den Sport verlassen. Eine neue Sportart musste her – der Radsport. Er begann unteranderem die klassische Ausbildung zum Bahnradsport. Weil auch hier der nächste Schritt das Internat gewesen wäre, beendete er vorläufig seine Radsportkarriere.

Mit 21 Jahren ist Sven in die Selbstständigkeit gegangen. Als Unternehmer hatte er andere Sorgen als sportliche Aktivitäten zu betreiben. Somit legte er bis 1990 eine sportliche Auszeit ein und entdeckte anschließend Karate für sich. Erst einmal die Woche Training, dann zweimal und so weiter, bis er irgendwann sechsmal die Woche zum Karate-Training ging.

Als er seine Ehefrau kennenlernte, wurden die Trainings-Einheiten weniger. Er wollte mehr Zeit für seine Familie. Die Kilos auf der Waage wurden jedoch mehr. Bis er sich eines Tages auf die Waage stellte und 109 kg laß. Das hat ihn motiviert wieder fit zu werden und Sport zu treiben. Damit er all seine Kraft und Motivation aufbringen kann, hing er seinen Job als Angestellter an den Nagel.

In seinem Job konnte er sich sein Basiswissen zum Thema Führung aneignen. Er hörte viele interessante Vorträge rund ums Thema ,,Mensch“. Diese musste er anschließend einsetzen, um höhere Erträge und Wachstum zu erschaffen. Dabei gab es zwei Führungsstile, die bis heute eingesetzt werden: Schmerzvermeidung, also Bestrafung. Und das Belohnungssystem, also Lustgewinnung. Sicherlich denken nun viele, dass das Belohnungssystem besser ist, jedoch ist das nicht so. Beide Stile sind bis zu einem gewissen Grad zielführend, gehen aber nicht darüber hinaus. Sven hat sichüberlegt, dass man ein Team auch anders führen kann/ muss.

Wie sieht ein gutes Team aus ?

Er wollte den Test machen, ein Team aufzustellen, dass möglichst ein Dream-Team und kein High-Performance Team ist. Für den test widmete er sich dem Radsport. Aber nicht irgendeinem Radsport, sondern der Race Across America. Es ist eine Distanz über 5000 km, die man absolvieren muss. Dazu kommen 68 Seiten Regelwerk. Also Abkürzungen und Schummeln sind nicht möglich.

Um diese Herausforderung zu meistern, brauchte Sven noch Teamkollegen: eine Frau und zwei weitere Männer. 11 Monate haben sie sich gemeinsam auf dieses Rennen vorzubereiten.

Er wollte wissen, ob man es schafft, dieses Rennen mit Bestzeit zu fahren, aber ohne Belohnung oder Bestrafung. Und vorweg: Ja, sie haben es geschafft. In 6 Tagen und 17 Stunden. Sie waren das Siegerteam!

Laut Sven zeichnen sich gute Teammitglieder nicht durch Zertifikate o.Ä. aus. Wichtig sind die Motive jedes einzelnen. Wenn sich ein Team organisch verändern soll, dann braucht man keine Vorgesetzten, so Sven. Wer ein Team neu aufstellen möchte, der sollte auf eine hohe Diversität achten. Sie fördert die Kreativität. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass nicht ergebnisorientiert gearbeitet wird. Ein Dream-Team ist erlebnisorientiert. Bestenfalls ist es eine Sache, die den Teammitgliedern sehr viel bedeutet und fast unerreichbar ist.

Warum braucht ein Unternehmen Dream-Teams?

Sven möchte den Führungskräften zeigen, wie man zum Dream-Team wird. Denn High-Performance Teams leiden häufig unter Stress. Sie müssen viel Energie aufwenden, um ihre Ziele zu erreichen. Ein Dream-Team hingegen, braucht weniger Aufwand. Außerdem sind sie gelassener und erreichen dieselben Leistungen.

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Sport frei!

Dein Hannes

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